Luftfahrtmanager magazin RSS  - Luftfahrt

Alle Artikel und Hintergründe


20.01.2013
Twitter GooglePlus Facebook

Sicherheitprobleme
Boeing stoppt Dreamliner-Auslieferung

Bau ja, Auslieferung vorerst nein: Boeing will zunächst keine neuenDreamliner mehr an Kunden geben
Boeing

Bau ja, Auslieferung vorerst nein: Boeing will zunächst keine neuenDreamliner mehr an Kunden geben

Nach der Pannenserie beim Dreamliner hat Boeing die Reißleine gezogen und die Auslieferung der Maschinen gestoppt. Im Zwielicht steht vor allem die Lithium-Ionen-Batterie der Maschinen, die offenbar leicht entzündlich ist.

Seattle/Takamatsu - Die Produktion des Langstreckenflugzeugs werde aber fortgesetzt, sagte Unternehmenssprecher Marc Birtel am Wochenende. Weltweit hatten Behörden die 50 bereits ausgelieferten 787-Jets wegen Batterie-Problemen aus dem Verkehr gezogen.

Boeing will erst wieder Dreamliner ausliefern, wenn die US-Luftfahrtbehörde FAA die Sicherheit der eingesetzten und in die Kritik geratenen Lithium-Ionen-Batterien bescheinigt. Der Brand einer Batterie hatte am Mittwoch eine 787-Maschine der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) zu einer Notlandung gezwungen.

Fachleute der FAA, der US-Behörde für Verkehrssicherheit (NTSB) und Boeing-Mitarbeiter unterstützten die japanischen Experten bei den Untersuchungen. Eine zu hohe Spannung könnte die Batterie überhitzt und zum Austritt von Flüssigkeit geführt haben, sagte ein japanischer Sicherheitsexperte am Flughafen in Takamatsu, wo die ANA-Maschine notgelandet war. Bilder der Batterie zeigten eine ausgebrannte blaue Metallbox.

787-Maschinen würden nicht fliegen, bevor die Aufseher nicht "zu Tausend Prozent" von der Sicherheit der hochmodernen Karbon-Flieger überzeugt seien, betonte US-Verkehrsminister Ray LaHood. LaHood wollte sich vor dem Wochenende aber nicht auf einen Zeitplan festlegen.

Bei seinem Prestige-Flugzeug hatte der Airbus-Rivale in den vergangenen Tagen neben dem Batteriebrand auch mit zwei Treibstofflecks, einem Kabelproblem, Bremsstörungen und einem zersprungenen Cockpit-Fenster für Negativschlagzeilen gesorgt. Die gravierendsten Sicherheitsbedenken richten sich mittlerweile aber auf den Einsatz der modernen Lithium-Ionen-Batterien, die leichter und leistungsstärker als herkömmliche Modelle sind, sich aber auch schneller entzünden können.

cr/rtr

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Erster Plan 1946
Sydney bekommt zweiten Flughafen
Recaro-Chef Mark Hiller über Flugzeugsitze
"Man will nicht mehr über den Sitznachbarn klettern"
Pläne von Etihad
Dreiergespann um Hunold soll Air Berlin von der Börse nehmen
Pilotenstreik
Lufthansa-Chef will schnelle Gespräche

© manager magazin online 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH





Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarife:
Finden Sie den passenden Tarif