Freitag, 6. März 2015

Sanierung Rhön-Chef Siebert fordert Staatsgeld

Neuer Rhön-Chef Siebert: Kündigt höhere Umsätze und Gewinne an

Der Krankenhausriese Rhön-Klinikum will bei der Sanierung privatisierter Hospitäler höhere Staatszuschüsse in Anspruch nehmen. Darauf bestehe Anspruch, sagte Rhön-Chef Martin Siebert im Interview mit dem manager magazin. Zudem kündigte er höhere Gewinne seines Unternehmens an.

Hamburg - Martin Siebert, seit 1. Januar neuer Chef des MDax-Unternehmens Rhön-Klinikum, will künftig bei der Sanierung privatisierter Krankenhäuser staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. "Wir haben als Krankenhausbetreiber Anspruch auf öffentliche Fördergelder, etwa für die Sanierung von Gebäuden", sagte er dem manager magazin: "Darauf haben wir in der Vergangenheit kaum zurückgegriffen. Ich glaube, dass wir uns diesen Verzicht nicht mehr leisten können, wenn wir die Zahlen des Unternehmens rasch verbessern wollen." Das vollständige Gespräch ist in der am Freitag (18. Januar) erscheinenden Ausgabe zu lesen.

Unabhängig davon kündigte Siebert in seinem ersten Interview als Rhön-Chef verbesserte Zahlen für das neue Geschäftsjahr an. "Wir werden in diesem Jahr mehr Umsatz und Gewinn machen als in den vergangenen zwölf Monaten", sagte er.

Um die Ergebnisverbesserungen zu erreichen, will er einzelne Unternehmensteile umbauen und sanieren. "Wir sind dabei, das Geschäft mit der ambulanten Versorgung zu restrukturieren und noch besser mit den Kliniken zu verzahnen", teilte er dem Hamburger Wirtschaftsmagazin mit.

Darüber hinaus sollen die bislang getrennten Verwaltungseinheiten des Universitätsklinikums Gießen-Marburg zentralisiert werden, das 2012 einen Verlust im niedrigen zweistelligen Millionenbereich einfuhr. "Insgesamt reden wir von einem Optimierungspotenzial von 20 Millionen Euro", sagte Siebert.

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