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19.12.2012
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Hapag-Lloyd
Reederei verdirbt Reisekonzern Tui das Geschäft

Tui-Cruises: Reisegeschäft des Tui-Konzerns zuletzt erfolgreich
TUI Cruises

Tui-Cruises: Reisegeschäft des Tui-Konzerns zuletzt erfolgreich

Boomende Touristik, lahme Schifffahrt: Das schlechte Geschäft in der Containerreederei von Hapag-Lloyd hat Europas größten Reisekonzern Tui unter dem Strich einen Verlust eingebrockt. Damit übernimmt der neue Tui-Chef Friedrich Joussen den Konzern zum Jahreswechsel in den roten Zahlen.

Die Verluste der Container-Reederei Hapag-Lloyd haben beim Reisekonzern Tui die Rekordgewinne aus dem Urlaubsgeschäft mehr als aufgezehrt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September stand unter dem Strich ein Verlust von 15 Millionen Euro nach einem Gewinn von 24 Millionen ein Jahr zuvor, wie Europas größter Reisekonzern am Mittwoch in Hannover mitteilte.

Im operativen Geschäft (bereinigtes Ebita) verdiente Tui Chart zeigen dank lukrativer Exklusivreisen, eines starken Last-Minute-Verkaufs und der gut ausgelasteten eigenen Hotels 746 Millionen Euro, fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Auf eine Dividende sollen die Aktionäre dennoch wie in den Vorjahren verzichten.

Tui-Aktien haben am Mittwoch nach Zahlen als zweitschwächster MDax-Wert 0,22 Prozent auf 7,814 Euro verloren.

Ursache für den Nettoverlust ist die schwache Entwicklung bei Hapag-Lloyd. Die Container-Reederei, an der Tui noch mit 22 Prozent beteiligt ist, lieferte bei dem Reisekonzern einen Verlust von 49 Millionen Euro ab. Ein Jahr zuvor hatte das Minus lediglich zwei Millionen betragen. Das Unternehmen leidet unter dem harten Wettbewerb und Überkapazitäten im Frachtgeschäft. Allerdings konnte Tui die Finanzhilfen für Hapag-Lloyd ebenso wie die Beteiligung zurückfahren. Die Nettoschulden des Reisekonzerns sanken dadurch im Jahresvergleich um 78 Prozent auf 178 Millionen Euro.

Tui hält auch nach Bekanntwerden der Fusionsgespräche bei Hapag-Lloyd an den Ausstiegsplänen fest. Ein Zusammenschluss zwischen Hapag-Lloyd und Hamburg-Süd könnte das "Wertpotenzial" der Tui-Beteiligung erhöhen und sei insofern zu begrüßen, sagte Tui-Chef Michael Frenzel am Mittwoch laut Redetext. "An unserer Absicht, aus der Container-Schifffahrt auszusteigen, ändern auch diese Gespräche nichts."

kst/rtr

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