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05.12.2012
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Boeing
US-Luftfahrtbehörde überprüft Dreamliner

Boeing 787: "Dreamliner" mit ganz irdischen Problemen

Boeing 787: "Dreamliner" mit ganz irdischen Problemen

Nachdem einige Maschinen des Typs Boeing 787 "Dreamliner" Probleme mit den Treibstoffleitungen hatten, greift nun die US-Luftfahrtbehörde FAA ein und ordnet eine entsprechende Überprüfung all dieser Flugzeuge an.

New York - Die US-Luftfahrtbehörde FAA ordnet eine Überprüfung aller Flugzeuge vom Typ Boeing 787 "Dreamliner" an, um Leckstellen an den Treibstoffleitungen auszuschließen.

Nach den Angaben von Boeing Chart zeigen können fehlerhaft installierte Verbindungen der Treibstoffleitungen dazu führen, dass die Turbinen nicht die volle Leistung bringen oder dass Feuer ausbricht. Es gebe aber mehrere Sicherheitssysteme, die solche Zwischenfälle verhindern sollen. Nachdem mehrere Maschinen wegen Lecks repariert wurden, greift die Behörde nun durch.

Die größten Boeing-787-Kunden sind die japanische All Nippon Airways, Japan Airlines und Air India. Boeing empfahl die Inspektionen der Leitungen, nachdem zwei Fluggesellschaften von Treibstofflecks berichtet hatten. Der FAA zufolge hat Boeing seinen Kunden bereits Ende November empfohlen, die Maschinen binnen sieben Tagen zur Überprüfung zu bringen. Rund die Hälfte der Inspektionen seien inzwischen abgeschlossen, sagte eine Unternehmenssprecherin. Zudem wolle Boeing sicherstellen, dass die Montage bei neuen Flugzeugen korrekt verlaufe. Die fraglichen Kupplungen befinden sich ihr zufolge an den Treibstoffleitungen in der Triebwerksaufhängung. Die Fluggesellschaft ANA hat den Fehler bereits an mehreren Exemplaren ihrer 787 entdeckt.

Der 787 "Dreamliner" hatte schon in der Entwicklungphase mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Die Auslieferung der ersten Maschinen hatte sich um dreieinhalb Jahre verzögert.

"Das sind typische Wachstumsschmerzen, die man erwarten kann, wenn ein neues Flugzzeug in Dienst gestellt wird", sagt Carter Leake, früher Pilot von Militär- und Zivilmaschinen, nun Analyst bei BB&T Capital Markets. "Daraus kann man keine Schlussfolgerungen ziehen."

got/dpa-afx/rtr

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