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13.11.2012
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Lufthansa
Flugbegleiter bekommen 4 Prozent mehr

Lufthansa-Flugbegleiter: Durch den Streik der Mitarbeiter fielen im August und September rund 1000 Flüge aus
dapd

Lufthansa-Flugbegleiter: Durch den Streik der Mitarbeiter fielen im August und September rund 1000 Flüge aus

Tarifeinigung bei der Lufthansa: Die Fluggesellschaft will ihren Flugbegleitern knapp 4 Prozent mehr Gehalt zahlen und bis 2014 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Im Gegenzug wird die Airline ein flexibles Jahresarbeitszeitmodell einführen.

Wiesbaden - Die Flugbegleiter der Deutschen Lufthansa bekommen im kommenden Jahr 3,95 Prozent mehr Gehalt. Neben den höheren Gehältern erhalten die Mitarbeiter eine Einmalzahlung von 320 Euro. Auf diesen Kompromiss hätten sich die Tarifparteien geeinigt, teilte Schlichter Bert Rürup mit.

Das Schlichtungspaket umfasst auch den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2014 sowie den Verzicht auf den Einsatz von Leiharbeitsfirmen bis zum Jahr 2016. Zudem verständigten sich die Tarifpartner auf ein Jahresarbeitszeitmodell. In einem flexiblen Arbeitszeitkorridor könnten für die Zeit eines zu erwartenden Personalüberhangs Arbeitszeit und entsprechend Gehälter um bis zu 5 Prozent reduziert werden, erklärte Rürup.

Lufthansa und Flugbegleitergewerkschaft Ufo nahmen die Empfehlung des Schlichters an. In einer Urabstimmung müssen nun noch die Gewerkschaftsmitglieder zustimmen. Die Lufthansa und die Gewerkschaft hatten sich Anfang September auf eine Schlichtung verständigt, nachdem zuvor während der Streikwellen mehr als 1000 Flüge ausfielen.

mg/afp/dpa-afx

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