Freitag, 29. Mai 2015

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Dialysekonzern FMC gibt sich vorsichtig für die Zukunft

Dialysemaschinen in der Produktion: Fresenius Medical Care hat sich auf die Blutwäsche spezialisiert und verdient sein Geld vor allem in den USA

Der Gewinn des Dialysekonzerns Fresenius Medical Care fällt leicht zurück. Analysten hatten mehr erwartet. Der Vorstand stellt nun seine Prognose in Frage.

Frankfurt am Main - Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) setzt nach einem leichten Gewinnrückgang im dritten Quartal Fragezeichen hinter seine bisherige Prognose. Währungseffekte und höhere Zinsen machen dem Unternehmen zu schaffen.

Konzernchef Ben Lipps rechnet für das Gesamtjahr zwar wie bisher mit einem Umsatz von rund 14 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn soll bereinigt um einen Bewertungseffekt auf rund 1,14 Milliarden Dollar zunehmen.

Umsatz und Ergebnis könnten um bis zu 2 Prozent unter den genannten Werten liegen, gestand Fresenius Medical Care Börsen-Chart zeigen ein. "Wir bestätigen unseren Ausblick für das Gesamtjahr 2012 am unteren Ende der angegebenen Spanne", sagte Lipps.

Im dritten Quartal sank der Gewinn um 3 Prozent auf 270 Millionen Dollar, wie die auf die Blutwäsche Nierenkranker ausgerichtete Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius mitteilte. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem Überschuss von 285 Millionen Dollar gerechnet.

FMC setzte von Juli bis September 3,418 Milliarden Dollar um, ein Plus von 7 Prozent binnen Jahresfrist. Die Vergütung pro Dialyse-Behandlung in den USA stieg auf 349 Dollar von 345 Dollar vor Jahresfrist. Die Kosten pro Behandlung in den USA erhöhten sich allerdings zugleich auf 281 (Q3 2011: 279) Dollar.

rei/rtr

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