Dienstag, 28. Juli 2015

Prognose erhöht Allianz rechnet mit neun Milliarden Gewinn

Höchster Profit seit Ausbruch der Finanzkrise: Allianz-Chef Michael Diekmann hebt erneut die Prognose an. Der Konzern profitiert vor allem von einer starken Vermögensverwaltung

Das dritte Quartal ist besser gelaufen als gedacht. Nun hebt die Allianz die Prognose an. Der Jahresgewinn soll über neun Milliarden Euro betragen. Die Aktie steigt.

München - Die Allianz hebt überraschend ihre Geschäftsprognose für dieses Jahr an. Nach klaren Zuwächsen im dritten Quartal wird nun mit einem operativen Gewinn im Gesamtjahr 2012 von über neun Milliarden Euro gerechnet, teilt Europas größter Versicherer mit.

Es wäre der höchste Profit seit Ausbruch der Finanzkrise. Bislang hatte der Dax-Konzern für das laufende Jahr 7,7 bis 8,7 (2011: 7,86) Milliarden Euro angepeilt. Vor allem die Vermögensverwaltung habe zuletzt besser als erwartet abgeschnitten, hieß es. Aber auch im Schaden/Unfall-Segment sowie in der Lebens- und Krankenversicherung seien die Erwartungen übertroffen worden.

Die Allianz Börsen-Chart zeigen wies für das dritte Quartal einen operativen Gewinn von 2,5 (Vorjahr: 1,9) Milliarden Euro aus. Unter dem Strich blieben 1,4 Milliarden (258 Millionen) Euro als Gewinn hängen. Der Überschuss werde im Gesamtjahr geringer zulegen als die operativen Kennzahlen, gab das Management bekannt. Als Grund nannte das Unternehmen unter anderem Restrukturierungsmaßnahmen.

Die komplette Bilanz für den Zeitraum Juli bis September will die Allianz Börsen-Chart zeigen am 9. November veröffentlichen. Aktien der Allianz legten am Dienstag im vorbörslichen Handel zu. Beim Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz (L&S) rückten die Titel des Versicherers zuletzt um 1,43 Prozent vor und waren damit zweitbester Wert nach der Deutschen Bank Börsen-Chart zeigen.

rei/rtr/dpa-afx

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