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25.09.2012
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Neue Tarife
Deutsche Bahn erhöht Ticketpreise um fast 3 Prozent

Betriebsergebnis verdreifacht: Die Bahn kann sich höhere Preise leisten
DPA

Betriebsergebnis verdreifacht: Die Bahn kann sich höhere Preise leisten

Bahnfahren in Deutschland wird erneut teurer. Die Deutsche Bahn begründet die zum Fahrplanwechsel steigenden Preise mit höheren Energiekosten. Die jüngste Tariferhöhung hat die Kassen des Staatskonzerns gut gefüllt.

Berlin - Die Deutsche Bahn erhöht die Preise im Fern- und Regionalverkehr um durchschnittlich 2,8 Prozent. Das teilte der Konzern am Dienstag mit. Auch die Bahncards werden zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2,4 Prozent teurer. Reservierungen kosten weiter vier Euro pro Platz. Die Sparpreise ab 29 Euro im Fernverkehr bleiben ebenfalls. Unberührt von den Erhöhungen des Unternehmens sind die Tarife der Verkehrsverbünde, die diese eigenständig festlegen.

Die Bahn begründete die Verteuerung wie in den vergangenen Jahren mit gestiegenen Energiekosten. Diese hat die Bahn zumindest zuletzt gut verkraftet: Im ersten Halbjahr 2012 verzeichnete der Konzern einen Passagierrekord sowie einen Gewinnsprung im Fernverkehr. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 verdreifachte sich das Betriebsergebnis von IC und ICE und übertraf damit sogar bereits das Gesamtjahr 2011 deutlich.

Als Grund nannte die Bahn hier unter anderem "Preismaßnahmen". 2011 hatte der Konzern die Tarife im Fernverkehr um knapp 4 Prozent nach oben geschraubt. Geholfen haben dürften dem Unternehmen die deutlich gestiegenen Spritpreise, die mehr Autofahrer zum Umstieg in die Bahn bewegten.

Der Maximalpreis im deutschen Fernverkehrsnetz für eine einfache Fahrt in der zweiten Klasse - zum Beispiel von Hamburg nach München - steigt nun von 135 auf 139 Euro. Die Bahncard 50 kostet 247 statt 240 Euro in der zweiten und 496 statt 482 Euro in der ersten Klasse. Die Bahncard 100 für unbegrenztes Fahren in der ersten Klasse verteuert sich um 200 Euro auf 6890 Euro.

Möglicherweise werden Bahncard 25 um einen weiteren und Bahncard 50 um weitere zwei Euro teurer, falls die Bahn erfolgreich mit den Verkehrsverbünden um eine Ausweitung der City-Ticketfunktion auf den Startbahnhof verhandelt. Dann ist im Bahnticketpreis auch die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Startbahnhof enthalten und nicht nur, wie bisher, die Weiterfahrt am Zielbahnhof. Die Verhandlungen laufen aber noch. Bis zum 8. Dezember können Fahrgäste Reisen auch nach dem neuen Fahrplan noch zu alten Preisen buchen.

ak/rtr/afp/dapd

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