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17.09.2012
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Champions League
Königsklasse lockt mit Rekordprämien

Grund zur Freude: Bayern München, Borussia Dortmund Schalke 04 haben bereits 8,6 Millionen Euro Antrittsgage sicher
Getty Images

Grund zur Freude: Bayern München, Borussia Dortmund Schalke 04 haben bereits 8,6 Millionen Euro Antrittsgage sicher

Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 winken in der Champions League noch höhere Einnahmen als bisher. Die Uefa schüttet in dieser Saison die Rekordsumme von 910 Millionen Euro aus.

Nyon/München - Finanziell wird sich die Teilnahme an der Champions League für Bayern München, Borussia Dortmund und den FC Schalke 04 auf alle Fälle lohnen. Die Königsklasse stößt in immer neue Dimensionen vor und entwickelt sich langsam sogar zum Milliardengeschäft.

Die Rekordsumme von 910,3 Millionen Euro schüttet die Europäische Fußball-Union (Uefa) in der am Dienstag beginnenden Saison an die 32 teilnehmenden Klubs aus. Dies sind 156,2 Millionen Euro mehr als noch in der vergangenen Spielzeit (754,1). 500,7 Millionen stehen als Prämien zur Verfügung, 409,6 Millionen fließen in den sogenannten Marktpool.

Vorjahresfinalist Bayern, Double-Gewinner Dortmund und der Bundesligadritte Schalke haben bereits 8,6 Millionen Euro Antrittsgage sicher, 1,4 Millionen mehr als noch in der abgelaufenen Saison. Im besten Fall kommt der Sieger auf 37,4 Millionen Euro ausschließlich an Prämien - ohne Marktpool. Insgesamt winken dem Champion 2013 rund 60 Millionen Euro von der Uefa plus die jeweiligen Zuschauereinnahmen.

In der Gruppenphase gibt es nach wie vor für einen Sieg eine Million Euro, für ein Unentschieden 500.000. Der Einzug ins Achtelfinale bringt 3,5 Millionen Euro ein - 2011/12 waren es drei Millionen Euro. Den Viertelfinalisten winken 3,9 (3,3) Millionen Euro, den Halbfinalisten 4,9 (4,2) Millionen Euro. Der Verlierer des Endspiels am 25. Mai 2013 im Londoner Wembley-Stadion kann sich mit weiteren 6,5 (5,6) Millionen Euro trösten, der Sieger erhält 10,5 (9) Millionen Euro.

Bayern nahm letzte Saison rund 42 Millionen Euro ein

In der vergangenen Saison hatten die Bayern durch den Einzug ins Finale 41,73 Millionen Euro eingenommen. Dazu kamen bei sechs Heimspielen noch einmal rund zwölf Millionen Euro Zuschauereinnahmen. Nur der FC Chelsea, Gewinner der Königsklasse 2012, kassierte noch mehr Geld: Auf 59,94 Millionen Euro beliefen sich die Prämien der Uefa für die Engländer.

Grund für die deutlich höheren Einnahmen des FC Chelsea war der Marktpool: Während den Bayern daraus "nur" 14,83 Millionen Euro zustanden, gab es für die Blues 30,04 Millionen Euro. Selbst der in der Vorrunde gescheiterte deutsche Meister Borussia Dortmund (16,96 Millionen Euro) sowie der letztjährige Ligazweite Bayer Leverkusen (15,18 Millionen Euro) profitierten vom Marktpool mehr als die Bayern.

Insgesamt verdiente der BVB 2011/12 25,36 Millionen Euro an Uefa-Prämien. Bayer Leverkusen, das im Achtelfinale am FC Barcelona gescheitert war, kam auf Einnahmen von 28,17 Millionen Euro.

Die Gelder aus dem Marktpool werden nach dem proportionalen Wert des nationalen TV-Markts an die einzelnen Teams verteilt. National gibt es auch verschiedene Kriterien: So erhält etwa Dortmund als Meister eine höhere Grundsumme aus dem Marktpool als die Bayern oder Schalke.

mg/sid

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