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25.08.2012
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Sport-Business
Bayer Leverkusen plant China-Fernsehen

Bayer-Leverkusens Mittelfeldspieler Lars Bender: Verein will sich über die deutschen Landesgrenzen hinaus vermarkten
Getty Images

Bayer-Leverkusens Mittelfeldspieler Lars Bender: Verein will sich über die deutschen Landesgrenzen hinaus vermarkten

Heute startet die Fußball-Bundesliga, und die Vereine stehen in Europa wirtschaftlich vergleichsweise gut da - wäre da nicht die Schwäche in der internationalen Vermarktung. Erstligist Bayer Leverkusen will das nach Medieninformationen jetzt ändern und in China angreifen.

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen will in Asien expandieren. Unter anderem plant der Klub die Produktion separater Fernsehbilder von Bundesliga-Spielen für asiatische Sender, um auch dort verstärkt chinesische und japanische Werbepartner zu gewinnen. "Auf dem deutschen Markt sind die Vermarktungsmöglichkeiten sowohl preislich als auch räumlich fast ausgereizt", sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser der Wirtschaftswoche.

Im kommenden Jahr, frühestens zur Rückrunde, soll das Vorhaben starten. Desweiteren befürwortet Holzhäuser auch die Idee, den Supercup komplett nach China zu verlagern.

Einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens Sport+Markt zufolge interessiert sich bereits jetzt jeder achte Chinese für die Bundesliga, die damit gleichauf mit den ersten Ligen Italiens und Spaniens liegt. Nur die englische Premier League weckt ein noch größeres Interesse im Reich der Mitte.

Wirtschaftlich steht die Fußball-Bundesliga derzeit in Europa vergleichsweise gut da, hat Deloitte zuletzt ermittelt. Zum 21. Mal untersuchte das Prüfungs- und Beratungsunternehmen die Finanzdaten im europäischen Spitzenfußball. Grundlage waren die Zahlen aus der Saison 2010/11. "Der zusätzliche Champions-League-Platz ab der Saison 2012/13 und die Steigerung der Erlöse aus der nationalen Medienvermarktung ab 2013/14 um 50 Prozent wird das beeindruckende Wachstum der Bundesliga weiter begünstigen", glaubt Ludwig.

Auch die noch recht robuste Wirtschaft in Deutschland im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern trägt mit zu den guten Aussichten bei. "Das ist ein ganz, ganz großer Vorteil", meinte der Experte. Schon jetzt ist die Bundesliga in den Bereichen Zuschauerzahlen, Profitabilität und kommerzielle Erlöse (Sponsoring, Hospitality, Merchandising) spitze.

In Sachen Umsatz bleibt allerdings die Premier League unangefochten Europas Champion - unter anderem auch wegen der deutlich höheren Erlöse aus der Vermarktung im Ausland.

kst/sid

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