Dienstag, 20. November 2018

Rückzug Jahns nicht mehr Aktionär bei Brain Net

Christopher Jahns: Kompletter Rückzug aus Brain Net
obs / Danone Deutschland
Christopher Jahns: Kompletter Rückzug aus Brain Net

Ende einer langjährigen Zusammenarbeit: Christopher Jahns ist nicht mehr Aktionär der Brain-Net-Gruppe. Brain Net war als wichtigster Geldgeber der European Business School in die Schlagzeilen geraten - und Jahns selbst in das Visier der Staatsanwaltschaft.

Hamburg - Er war wichtiger Aktionär und Impulsgeber, jetzt hat sich Christopher Jahns komplett aus dem Beratungshaus Brain Net zurückgezogen. Jahns ist nach Angaben von Brainnet nun nicht mal mehr Aktionär der Gesellschaft, deren Verwaltungsratspräsident er seit dem 1.7.2008 war. Jahns habe alle Aktien verkauft.

Jahns hatte bereits am 5. April 2011 im Zuge staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen ihn als Präsidenten der European Business School (EBS) alle seine Ämter innerhalb der Brain-Net-Gruppe niedergelegt. "Professor Jahns hat viel zur Entwicklung unseres Unternehmens beigetragen", sagte Brain-Net-Chef Christian Rast.

Vor einigen Monaten hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Jahns aufgenommen. Er war mit einem Konglomerat aus Firmen in Deutschland und der Schweiz, an dem Jahns beteiligt war - unter anderem an Brain Net - ins Schleudern geraten. Als EBS-Präsident Jahns, so der Vorwurf, habe er den Unternehmen mit dem Verwaltungsrat Jahns lukrative Aufträge in Höhe von Hunderttausenden Euro zugeschanzt. Jahns hat die Vorwürfe immer bestritten.

mmo

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