Mittwoch, 14. November 2018

Deutsche Forschung Milberg und Haensch neu in der Hall of Fame

Ausgezeichnet: Der Laserphysiker und Nobelpreisträger Theodor Haensch (links) wurde ebenso wie Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender von BMW und Gründungspräsident der Acatech (rechts), in die Hall of Fame der deutschen Forschung berufen
Thomas Dashuber
Ausgezeichnet: Der Laserphysiker und Nobelpreisträger Theodor Haensch (links) wurde ebenso wie Joachim Milberg, Aufsichtsratsvorsitzender von BMW und Gründungspräsident der Acatech (rechts), in die Hall of Fame der deutschen Forschung berufen

Acatech-Gründer Joachim Milberg sowie der Laserphysiker und Nobelpreisträger Theodor Haensch sind neue Mitglieder der Hall of Fame der deutschen Forschung. Sie haben "einen herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung des Forschungsstandorts geleistet", wie Arno Balzer, Chefredakteur des manager magazins, erläuterte.

Berlin - Bei einer Feier im ehemaligen Berliner Kommandantenhaus wurden am Donnerstag Abend zwei Wissenschaftler neu in die Hall of Fame der deutschen Forschung berufen: Der Münchener Laserphysiker Theodor Haensch, Nobelpreisträger von 2005 und Erfinder der Frequenzkamm-Messtechnik, sowie Joachim Milberg, Gründungspräsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften ("Acatech") und Aufsichtsratsvorsitzender der BMW AG.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung zeichnet Wissenschaftler aus, "deren Arbeiten einen herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung des Forschungsstandorts geleistet und somit auch den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zukunftsfähiger gemacht haben", wie mm-Chefredakteur Arno Balzer bei der Feierstunde erläuterte.

Zu der Festveranstaltung hatten sich rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eingefunden. Darunter Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender von BMW, Hartmut Ostrowski, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann und Henning Kagermann, langjähriger Vorstandssprecher von SAP und heute Präsident von Acatech.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung ist eine Initiative des manager magazins. Die Berufenen werden in einem zweistufigen Verfahren ausgesucht: Ein wissenschaftliches Kuratorium nominiert die Kandidaten, aus denen dann eine unabhängige Jury von Wirtschaftsführern die Laureaten ernennt.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung hat nun zehn Mitglieder, darunter Manfred Eigen, Chemie-Nobelpreisträger von 1964, Peter Grünberg, Physik-Nobelpreisträger von 2007, und Harald zur Hausen, Medizin-Nobelpreisträger von 2008.

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