Donnerstag, 21. September 2017

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Profifußball Management für die Champions League

Deutschlands Torjäger Lukas Podolski: Bisher zwei Tore im Turnier

2. Teil: schlagfertig, innovativ und proaktiv

Es ist für viele überraschend und bislang noch unzureichend in die Praxis durchgesickert, dass sich die führenden Ökonomen darin einig sind, dass Unternehmen im Zuge der Globalisierung ebenfalls ihre Beidhändigkeit trainieren sollten. Die entsprechenden Studien sind derart zahlreich und überzeugend, dass kein Zweifel daran aufkommen kann, dass für die Balance der gegengerichteten Ziele von Exploration und Exploitation ein umsetzbares Konzept vorliegen muss. Und daran herrscht ein beklagenswerter Mangel nicht nur im Profifußball, sondern auch in vielen Unternehmen insbesondere auch aus dem Mittelstand.

Einerseits müssen Unterehmen nämlich anpassungsfähig sein. Sie müssen imstande sein, sich bietende Gelegenheiten schnell zu ergreifen und sich umgehend an veränderte Situationen anzupassen. Sie müssen Stilstand und Selbstgefälligkeit unbedingt vermeiden. Ein anpassungsfähiges Unternehmen ist demnach schlagfertig, innovativ und proaktiv. Auf der anderen Seite muss sich ein Unternehmen nicht nur ständig neuen Marktsituationen anpassen, sondern es muss auch das Maximale aus der aktuellen Situation herausholen. Innovativität und Anpassungsfähigkeit sind nämlich tolle Schlagworte für den Markt der Zukunft, aber das Geld wird immer noch mit dem Tagesgeschäft verdient und darf zu keiner Zeit aus den Augen verloren werden.

Die Anpassung an den Markt ist diesbezüglich entscheidend und drückt sich aus durch das Umsetzen momentaner Wettbewerbsvorteile in operative Gewinne, den roll out erfolgreicher Geschäftsmodelle und die Kostenreduktion existierender Strukturen.

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