Von Dietmar Student
Hamburg - Der Mischkonzern Evonik sucht im Rahmen seiner neuen Geschäftsstrategie mittelfristig einen oder mehrere Partner für den fünftgrößten deutschen Stromerzeuger (Umsatz: 3,6 Milliarden Euro), möchte aber auf jeden Fall die Steag-Mehrheit behalten.
Schon seit geraumer Zeit versucht EnBW-Chef Hans-Peter Villis, die Erzeugungskapazitäten zu erweitern. Zu Jahresbeginn hat der Konzern die verfügbare Kraftwerkskapazität in Deutschland um 2000 Megawatt erhöhen können.
Wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (22. Januar) im Handel erhältlich ist, berichtet, kommt EnBW
auf anderen Managementfeldern hingegen nur schleppend voran. So gerate der Konzern mit seinem Vorhaben, das Leipziger Gasunternehmen VNG an sich zu binden - zentraler Punkt der Unternehmensstrategie - immer weiter ins Hintertreffen.
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