Donnerstag, 14. Dezember 2017

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Tagesticker Kupferpreis steigt wegen Minenstreik

Ein Minenarbeiterstreik treibt den Kupferpreis in die Höhe. Die Bahn-Frachttochter verbucht einen Millionenauftrag in Australien. Der Dax schließt auf einem 15-Monats-Hoch. Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz erwartet in diesem Jahr vier Millionen Arbeitslose in Deutschland. Verfolgen Sie den Tagesticker des manager magazin.

20.45 Uhr: Der unbefristete Streik tausender chilenischer Minenarbeiter hat den Kupferpreis an der Börse in London um 1,6 Prozent in die Höhe getrieben. Die Arbeiter fordern eine Sonderzahlung von umgerechnet etwa 20.000 Euro. Sie wollen so an den Gewinnen aus dem hohen Kupferpreis teilhaben, der 2009 um mehr als 150 Prozent gestiegen war.

18.30 Uhr: Die Frachttochter der Deutschen Bahn hat einen Vier-Jahres-Vertrag mit einem Volumen von rund 350 Millionen Euro in Australien abgeschlossen. DB Schenker soll Elemente für den Bau einer Gasverflüssigungsanlage nach Asien oder direkt nach Australien liefern. Auftraggeber ist ein Konsortium der Energiekonzerne Chevron Börsen-Chart zeigen, Exxon Mobil Börsen-Chart zeigen und Shell Börsen-Chart zeigen.

17.30 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt ist mit Kursgewinnen in das Börsenjahr 2010 gestartet. Der Frankfurter Leitindex Dax Börsen-Chart zeigen eroberte die viel beachtete 6000-Punkte-Marke zurück und schloss 1,53 Prozent höher bei 6048,30 Zählern. Das entspricht einem 15-Monats-Hoch.

17.15 Uhr: Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, erwartet 2010 einen Anstieg der Zahl der Arbeitslosen in Deutschland um rund eine halbe Million auf durchschnittlich vier Millionen. Die Krise würde sich damit weit weniger stark auf den Arbeitsmarkt auswirken als im Frühjahr 2009 angenommen.

Prag in Schwierigkeiten. Tschechiens Staatshaushalt in der Krise
16.45 Uhr: Der tschechische Staatshaushalt hat 2009 mit 192,2 Milliarden Kronen (7,3 Milliarden Euro) ein Defizit in Rekordhöhe aufgewiesen. Hauptgrund dafür seien krisenbedingte Einbrüche bei den Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen von insgesamt etwa 160 Milliarden Kronen gewesen, sagte Finanzminister Eduard Janota. Das Haushaltsdefizit entsprach damit nach vorläufiger Berechnung etwa 6,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

16.10 Uhr: Die US-Industrie hat sich zum Jahresende deutlich stärker erholt als erwartet. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager stieg auf 55,9 von 53,6 Punkten im Vormonat, wie das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte. Ab Werten von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert. Die Aktienindizes Dax Börsen-Chart zeigen und Dow Jones Börsen-Chart zeigen in Frankfurt am Main sowie New York legten nach bekanntgabe zu.

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