Donnerstag, 15. November 2018

Tagesticker Bananen werden billiger

Die EU und lateinamerikanische Länder haben ihren jahrelangen Handelsstreit um Einfuhrzölle beigelegt. General Motors will US-Staatskredite in Milliardenhöhe bis Juni 2010 tilgen. US-Finanzminister Timothy Geithner freut sich über die Rückzahlungen von US-Banken. Verfolgen Sie den Tagesticker auf manager magazin.

18.30 Uhr: Nach 13 Jahren haben europäische und lateinamerikanische Staaten ihren Streit über Zölle auf Bananen beigelegt. Beide Seiten unterzeichneten am Dienstag in Genf ein Abkommen, mit dem die Zölle auf Bananen aus Lateinamerika in die EU-Staaten sofort von 176 Euro pro Tonne auf 148 Euro gesenkt werden. Ab 2017 soll der Zoll auf 114 Euro sinken. Das Abkommen muss noch von den Regierungen ratifiziert werden.

18 Uhr: Der Schweizer Versicherer Swiss Life Börsen-Chart zeigen hat einen Teil seines Aktienpakets am deutschen Finanzvertrieb MLP Börsen-Chart zeigen an den Krankenversicherer Barmenia verkauft und damit seine Beteiligung auf unter 10 Prozent verringert. Der Anteil an MLP sei von 15,9 auf 9,9 Prozent gesunken, teilte Swiss Life mit. Über den Kaufpreis für das Sechs-Prozent-Paket hätten beide Gesellschaften Stillschweigen vereinbart.

17.30 Uhr: General Motors (GM) will bis Juni kommenden Jahres die Notkredite der US-Regierung in Höhe von 6,7 Milliarden Dollar zurückzahlen. Noch in diesem Monat solle eine erste Tranche von 1,2 Milliarden Dollar an das US-Finanzministerium überwiesen werden, kündigte GM-Chef Ed Whitacre an. Insgesamt hatte die US-Regierung etwa 49,5 Milliarden Dollar an staatlichen Geldern investiert, um einen Zusammenbruch von General Motors abzuwenden. Der größte Teil dieses Geldes floss in den Erwerb von GM-Aktien. Mit einem Anteil von 61 Prozent ist der Staat Mehrheitseigner von GM.

17.30 Uhr: Ermutigende Daten zur US-Industrie haben den deutschen Aktienmarkt stabilisiert. Der Dax Börsen-Chart zeigen holte im späten Geschäft seine Verluste auf und schloss mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent auf 5811 Punkten.

In New York lag bei Handelsschluss in Europa der Dow Jones Börsen-Chart zeigen 0,2 Prozent im Minus bei 10.484 Punkten, der S&P500 notierte mit 1112 Zählern ebenfalls 0,2 Prozent tiefer. Der Nasdaq Composite Börsen-Chart zeigen legte 0,1 Prozent auf 2214 Stellen zu.

16.50 Uhr: Beim Traktorenhersteller Fendt wird zum Jahresbeginn wegen der Auftragsflaute die Produktion einen Monat lang stillstehen. Rund 1500 Beschäftigte an den beiden schwäbischen Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim würden nach den Werksferien zum Jahresende und dem Abbau von Resturlaub bis einschließlich 31. Januar in Kurzarbeit geschickt, teilte ein Sprecher mit. Am 1. Februar soll die Produktion dann wieder angefahren werden. Fendt beschäftigt in Deutschland etwa 3300 Mitarbeiter.

16.40 Uhr: Der Euro in Dollar Börsen-Chart zeigen ist am Dienstag auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gesunken. Im Tief gab der Euro auf bis zu 1,4524 Dollar nach. Weniger hatte der Euro zuletzt Mitte September gekostet. Bis zum späten Nachmittag erholte sich der Euro etwas und notierte bei 1,4560 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,4541 (Montag: 1,4647) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6877 (0,6827) Euro.

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