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18.07.2009
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Opel-Investor
Guttenberg warnt vor Festlegung auf Magna

Der Bieterwettkampf um Opel steht vor der Entscheidung. Während die Opel-Mutter General Motors den Zulieferer Magna oder den Finanzinvestor RHJ bevorzugt, sind die Präferenzen der Bundesregierung unklar. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sprach sich gegen eine Festlegung auf Magna aus.

Berlin - Der Mutterkonzern General Motors (GM) Chart zeigen will im Bieterkampf um Opel bis Montag alle Übernahmeangebote vorliegen haben und möglicherweise schon in der kommenden Woche den neuen Mehrheitseigentümer auswählen. GM favorisiert den kanadischen Zulieferkonzern Magna und den belgischen Finanzinvestor RHJ. Mit im Rennen ist noch der chinesische Autobauer BAIC. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist gegen eine Vorfestlegung der Bundesregierung auf einen Bieter.

Ungewisse Zukunft: Wohin wird der Bieterwettbewerb den Autobauer führen?
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REUTERS

Ungewisse Zukunft: Wohin wird der Bieterwettbewerb den Autobauer führen?

Nach der Rettungsaktion für Opel Ende Mai mit 1,5 Milliarden Euro an Staatskrediten haben Bund und Länder ein Mitspracherecht bei der Entscheidung. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm hatte von einer "gewissen Präferenz" für Magna gesprochen. Für Wirtschaftsminister Guttenberg ist das Rennen dagegen offen und selbst eine Opel-Insolvenz nach wie vor nicht ausgeschlossen.

"Es ist ein ganz normaler Prozess, dass Gespräche mit mehreren Bietern geführt werden", sagte der CSU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Bei allen potenziellen Investoren gebe es noch viele Fragezeichen. "Die Bieter müssen zum Beispiel daran mitarbeiten, dass die neue Opel-Gesellschaft mit einer tragfähigen Kapitalstruktur starten kann. Das bedeutet, dass die Bieter bereit sein müssen, ein höheres Risiko zu übernehmen", betonte der Minister.

"Ich sage klar: Wir lassen uns nicht pressen und können es uns auch nicht leisten, das Versprechen des Standorterhalts alleine zum maßgeblichen Kriterium für den Zuschlag für Bürgschaften zu machen", sagte Guttenberg. Notwendig sei, einen wettbewerbsfähigen Konzern zu schaffen, "der zwingend auch Konsolidierungsmaßnahmen in Angriff nimmt". Eine Rückkaufoption des Mutterkonzerns GM für Opel lehnte der Minister kategorisch ab.

Die Magna-Gruppe Chart zeigen, an der auch die russische Sberbank Chart zeigen beteiligt ist, präsentierte am Freitag der Bundesregierung ihr aktuelles Übernahmekonzept. Regierungsvertreter hätten sich zufrieden mit den Vorstellungen des Konsortiums gezeigt, berichtete das Nachrichten-Magazin "DER SPIEGEL".

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