Freitag, 16. November 2018

66 Milliarden Dollar US-Großbanken zahlen Staatsgeld zurück

Zahlreiche große US-Banken haben die milliardenschweren Staatshilfen zurückgezahlt. Neben JP Morgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley haben sich auch American Express und die Bank of New York Mellon von Staatsregulierung befreit.

New York - Es geht um eine Gesamtsumme vom mehr als 66 Milliarden Dollar, wie aus den Mitteilungen der Institute vom Mittwoch hervorgeht.

Zentrale von JP Morgan in New York: 25 Milliarden Dollar zurück nach Washington
Allein die Großbank J.P. Morgan Chase zahlte 25 Milliarden Dollar zurück, von den Investmentbanken Morgan Stanley Börsen-Chart zeigen und Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen kamen jeweils zehn Milliarden Dollar. Von American Express Börsen-Chart zeigen, die Bank of New York Mellon und vier weiteren Geldhäuser flossen Beträge zwischen 1,6 und 6,6 Milliarden Dollar.

Die Banken hatten die Hilfen im vergangenen Herbst auf dem Höhepunkt der Finanzkrise erhalten. Die Regierung erlaubte ihnen vergangene Woche nach eingehender Prüfung, die Unterstützung wieder zurückzuzahlen.

Die Geldinstitute wollten sich zuletzt möglichst schnell von den Hilfen befreien, da diese deutliche Einschränkungen mit sich bringen, zum Beispiel bei der Bezahlung von Top-Managern.

Einige Banken wie J.P. Morgan behaupteten auch, das Geld eigentlich nicht gebraucht zu haben, sondern nur von der damaligen Regierung ins Hilfsprogramm gedrängt worden zu sein, um notleidende Banken nicht schlechter aussehen zu lassen.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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