Dienstag, 20. November 2018

Strenesse Hohe Verluste beim Modehaus

Alarm bei Strenesse. Hohe Verluste haben dazu geführt, dass bereits mehr als zwei Drittel des Eigenkapitals aufgezehrt sind. Nach Informationen von manager magazin konnte das Modehaus nur durch eine Finanzspritze das vergangene Jahr überleben.

Hamburg - Die Nördlinger Modefirma Strenesse steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Aus den Bilanzen für 2003/2004 und 2004/2005 (das Geschäftsjahr läuft bis Ende Mai) geht hervor, dass Strenesse hohe Verluste erwirtschaftet und mehr als zwei Drittel des Eigenkapitals aufgezehrt hat. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Mittwoch (24. Mai) erscheint.

Auf Schrumpfkurs: Modehaus Strenesse in Schwierigkeiten
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Auf Schrumpfkurs: Modehaus Strenesse in Schwierigkeiten

Nach Angaben von Gerd Strehle, dem Vorstandschef von Strenesse, wird das Unternehmen auch im laufenden Geschäftsjahr rote Zahlen schreiben.

Finanzkreise berichten, dass Strenesse nur dank der Hilfe des ehemaligen Miteigentümers der Pharmafirma Hexal, Thomas Strüngmann, das vergangene Jahr überstand. Strüngmann ließ Strenesse über die Beteiligungsgesellschaft Santo - das Unternehmen gehört Thomas und Andreas Strüngmann - finanzielle Unterstützung zukommen.

Mit seinen verschiedenen Labels - das bekannteste ist Strenesse Gabriele Strehle - erreichte das Designerhaus in der Spitze einen Umsatz von 102 Millionen Euro (2001/2002). Im vergangenen Geschäftsjahr betrugen die Erlöse nur noch 81 Millionen Euro, der Verlust lag bei 2,1 Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten schrumpfte von 524 auf 423 Mitarbeiter.

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