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15.12.2005
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Finanzinvestoren
Wird Märklin verkauft?

Von Klaus Boldt

Die Eisenbahnanlage - das ist eine heile Welt, in der man selbst entscheidet, wann die Züge fahren, und in der es für Finanzinvestoren keine Figürchen gibt. Mehrere Investoren planen aber nun die Übernahme des schwäbischen Traditionsherstellers Märklin, erfuhr manager-magazin.de exklusiv.

Göppingen - Märklin, der größte Modelleisenbahn-Hersteller der Welt, steht offenbar zum Verkauf. Wie aus Unternehmenskreisen verlautet, haben Finanzinvestoren ihre Fühler ins Schwäbische ausgestreckt und ihren Appetit sowohl wie ihr Interesse an einer Übernahme des Göppinger Traditionshauses energisch angemeldet. Die Marke genießt Kultstatus und übt seit Jahren eine magnetische Wirkung auf Firmenjäger aus.

  Märklin bald ferngesteuert?  Die 55003 Schlepptender-Dampflok gibt es mit drahtloser Fernbedienung
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Märklin

Märklin bald ferngesteuert? Die 55003 Schlepptender-Dampflok gibt es mit drahtloser Fernbedienung

Erste Gespräche finden dieser Tage statt, offenbar unter der Leitung des ehemaligen WMF-Chefs und heutigen Märklin-Beirats Rolf Allmendinger; bei einer Stuttgarter Wirtschaftskanzlei, berichten Teilnehmer, sei ein Datenraum zur Prüfung der Märklin-Bücher eingerichtet worden. Noch im ersten Quartal 2006 könnte die Firma ihren Besitzer wechseln.

Unternehmenschef Paul Adams (47) will Verkaufsabsichten weder bestätigen noch dementieren: "Zu Gerüchten nehmen wir keine Stellung."



  Knuffig:  Nebenbahnlokomotive Baureihe E 69 der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft   Nützlich:  Hochbordwagen E 040 der Deutschen Bundesbahn   Gewaltig:  Dampflokomotive   Niedlich:  Rangierlok mit Lorenkipper für Einsteiger
  Modern:  Güterlok der Reihe 659 der Österreichischen Bundesbahnen   Königlich:  Dampflok der Königlich Bayrischen Staatsbahn   Königlich mit Anhang:  Modell der Schnellzuglokomotive 54562   Fasziniert:  Besucher der Modellbahn-Ausstellung in Köln

Eine eigene kleine Welt:
Bitte klicken Sie einfach auf ein Bild, um zur
Großansicht der Märklin-Loks zu gelangen.

Bankkaufleute der Region indes lassen unter Seufzern vernehmen, dass sie gegen einen Verkauf des legendären Unternehmens an finanzkräftige Investoren weiß Gott nichts einzuwenden hätten: Märklin stehe, wie es intern heißt, mit mindestens 60 Millionen Euro in den Schuldbüchern, wobei der Verschuldungsgrad infolge des saisonalen Geschäfts stark schwanke. Die größten Gläubiger seien die Landesbank Baden-Württemberg und die Kreissparkasse Göppingen mit geschätzten 25 beziehungsweise 20 Millionen Euro sowie die Volksbank Göppingen, die DZ Bank und die Commerzbank mit jeweils rund fünf Millionen Euro.

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