Sonntag, 28. August 2016

Deutsche Bank Keine Angst, bitte!

Der Finanzkonzern bestätigt, die Ausgliederung der Datenverarbeitung zu überprüfen.

Wer zieht demnächst in der Deutschen Bank die Strippen?

Frankfurt - Die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen wird in den nächsten Monaten ein mögliches Outsourcing ihrer IT-Infrastruktur prüfen. Damit bestätigten die Frankfurter am Mittwoch einen Bericht der "Wirtschaftswoche", wonach die Deutsche Bank überlege, die Verantwortung für den Betrieb der Datenverarbeitung an einen externen Dienstleister zu übergeben.

Die Auslagerung würde nach Angaben der Deutschen Bank die bestehende Rechenzentren-Infrastruktur sowie etwa 1000 Mitarbeiter in verschiedenen europäischen Ländern betreffen. Die Sicherheit und Vertraulichkeit der Kundendaten bleibe weiterhin in der ausschließlichen Verantwortung der Deutschen Bank, versucht der deutsche Branchen-Primus schon im Vorfeld die Gemüter zu beruhigen.

Die aktuelle Prüfung umfasst Rechenzentren, kleinere Server-Sites und die dazugehörigen Netzwerke in Deutschland, Belgien, Italien, Luxemburg, Polen, Portugal und Spanien. Über die Rechenzentren, Server und Netzwerke werden die Geschäftsbereiche Private Clients and Asset Management, DB Services, Corporate Center und Teile der Corporate- and Investment-Bank bedient. Die Anwendungsentwicklung sowie das Projektmanagement neuer Entwicklungsprojekte und die Wartung bestehender Programme seien von diesem Ansatz ausgenommen. Sie bleiben unverändert in der Verantwortung der Bank.

Von der Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister, als heiße Kandidaten werden IBM und EDS gehandelt, erwarte sich der Konzern Kosteneinsparungen und eine schnellere Einführung neuer Techniken.

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