Donnerstag, 19. Oktober 2017

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IBM-Chef Rometty forciert Umbau IBM-Umsatz geht zurück - 20 Quartale in Folge

American Dreamer: IBM-Chefin Ginni Rometty (rechts) hofft auf den Turnaround - und auch Trump hätte nichts dagegen
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American Dreamer: IBM-Chefin Ginni Rometty (rechts) hofft auf den Turnaround - und auch Trump hätte nichts dagegen

Der IT-Riese IBM Börsen-Chart zeigen leidet weiter unter der Schwäche im traditionellen Computer-Kerngeschäft. Im ersten Quartal sanken die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um drei Prozent auf 18,2 Milliarden Dollar (17,0 Mrd Euro), wie der US-Konzern mitteilte. Es war bereits das 20. Quartal mit einem Umsatzminus in Folge.

Der Überschuss ging um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro) zurück. Analysten hatten zwar mit einem noch etwas geringeren Gewinn, aber mit höheren Erlösen gerechnet. Anleger reagierten enttäuscht. Die IBM-Aktie fiel am Mittwoch zeitweise um mehr als fünf Prozent.

Der Konzern tut sich schwer mit dem von Vorstandschefin Ginni Rometty forcierten Wandel vom klassischen Computerhersteller und -Dienstleister zum modernen Anbieter von Cloud-Services, Daten-Analyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheits-Software.

Rometty setzt auf Cloud-Services und Daten-Analyse

Die Geschäftsbereiche, auf die Rometty setzt, verzeichnen durchaus starkes Wachstum. Der Umsatz mit Cloud-Diensten, bei denen Anwendungen auf Servern im Internet ausgelagert werden, kletterte im ersten Quartal um 33 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.

In der Technologie-Sparte, wo der Konzern den größten Teil seiner Einnahmen erzielt, sanken die Erlöse um 2,5 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Der Geschäftsbereich verzeichnete damit das erste Minus seit drei Quartalen. Der Umsatz mit Großrechnern und System-Software, wo IBM sich schon länger kein Wachstum mehr verspricht, brach um 17 Prozent ein.

la/dpa/reuters

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