Washington - Der EADS-Konzern habe sein Angebot an die US-Luftwaffe überarbeitet - und auch den Preis, sagte Nordamerika-Chef Ralph Crosby.
Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS
streitet sich seit Jahren mit seinem US-Rivalen Boeing
um den größten Auftrag der Luftfahrtgeschichte, den "Jahrhundert-Deal". Dabei geht es um die Lieferung von 179 Tankflugzeugen im Wert von 35 Milliarden Dollar an die US-Luftwaffe. Mit Folgeaufträgen könnten daraus schnell 100 Milliarden Dollar werden. Ende vergangener Woche hatten die Kontrahenten ihre endgültigen Angebote eingereicht.
Um wie viel günstiger die Maschinen den US-Steuerzahler bei einem Zuschlag nun kämen, verriet Crosby nicht. Er hoffe aber, der Rabatt sei "gerade groß genug, um zu gewinnen". Crosby begründete den Abschlag mit einer günstigeren Produktion und geringeren Entwicklungskosten. Der Tankflieger basiert auf dem Passagierjet A330 der Tochter Airbus.
Seit Jahren gibt es Streit um den Mega-Auftrag. Mittlerweile läuft schon die dritte Ausschreibungsrunde. Jedes Mal kippte die Politik nach heftigen Querelen die Entscheidung. Insgesamt muss die Air Force 534 Tanker und Frachtmaschinen ersetzen, die noch Präsident Dwight D. Eisenhower kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs angeschafft hatte.
mg/dpa-afx
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