London - Die Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den britischen Mineralölkonzern BP bis dato rund 8 Milliarden Dollar gekostet, das sind umgerechnet 6,2 Milliarden Euro. Damit sind die Kosten seit der letzten Schätzung vor einem Monat nochmals um rund 2 Milliarden Dollar oder umgerechnet 1,5 Milliarden Euro gestiegen.
Diese Summe soll alle Ausgaben für den Kampf gegen die Ölpest, die Reinigung, das Versiegeln des Bohrlochs und Zahlungen an die US-Regierung sowie die betroffenen Bundesstaaten einschließen.
Das hat das Unternehmen am Freitag in mitgeteilt.
Zu den Ausgaben für das Verschließen der Ölquelle und Reinigungsarbeiten kommen noch 20 Milliarden Dollar (15,6 Milliarden Euro) für einen Fonds, aus dem Schadenersatzansprüche von Betroffenen beglichen werden sollen. Außerdem hat der Konzern weitere Milliardenbeträge zurückgestellt, falls zusätzlich Strafzahlungen auf ihn zukommen.
BP war es Ende Juli fast vier Monate nach der Explosion und dem Sinken der Plattform "Deepwater Horizon" gelungen, das Ölleck am Meeresboden mit Hilfe von Schlamm und Zement zu verschließen, das zur bislang schlimmsten Naturkatastrophe der US-Geschichte geführt hatte. Millionen Liter Öl waren ins Meer ausgetreten
kst/dpa-afx/reuters
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