New York - Wegen der hohen Arbeitslosigkeit in den USA wird Burger King immer weniger Whopper los. Der zweitgrößten US-Schnellrestaurantkette setzt die Krise am Jobmarkt stärker zu als Rivalen wie Branchenprimus McDonalds und Wendy's. Hintergrund ist, dass Burger King mehr junge Männer zu seinen Kunden zählt und diese Gruppe von dem Stellenabbau in der Industrie besonders stark betroffen ist.
Burger King wies am Dienstag für sein viertes Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang von 17 Prozent auf 49 Millionen Dollar aus. Dank Einsparungen fielen die Einbußen zwar geringer aus als von Experten befürchtet.
Burger King warnte aber zugleich, dass die Geschäfte auch im kommenden Jahr unter der schlechten Lage am Jobmarkt leiden dürften. Der Umsatz sank in den drei Monaten bis Ende Juni um 0,7 Prozent. Allein in Nordamerika fiel er um 1,5 Prozent. Die Aktie gab knapp 1 Prozent nach.
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr musste Burger King einen Gewinnrückgang von 7 Prozent auf 186,8 Millionen Dollar verbuchen. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2009/10 sank um 1 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar.
McDonald's steigerte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um rund 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar.
rei/reuters/apn
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