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18.08.2010
 

Møller-Mærsk

Reederkönig setzt auf Aufschwung

Containerriese "Emma Mærsk": Die Frachtraten steigen wieder
DPA

Containerriese "Emma Mærsk": Die Frachtraten steigen wieder

Der dänische Mischkonzern A. P. Møller-Mærsk ist mit einem Milliardengewinn in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. In der ersten Jahreshälfte profitierte die weltgrößte Reederei von einer Erholung bei den Frachttarifen und einem steigenden Warenumschlag. Im Ölgeschäft wollen die Dänen wieder im Golf von Mexiko bohren.

Kopenhagen - Im Gesamtjahr erwartet der Konzern nun einen Gewinn von über vier Milliarden Dollar, wie Møller-Mærsk am Mittwoch mitteilte. Im vergangenen Monat waren die Dänen noch von einem Gewinn über dem Niveau von 2008 in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar ausgegangen.

Die Gruppe, zu der auch die weltgrößte Containerreederei Mærsk Line gehört, erzielte in den ersten sechs Monaten einen Nettogewinn von 13,4 Milliarden Dänischen Kronen (2,3 Milliarden Dollar) und übertraf damit deutlich die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 9,12 Milliarden Kronen gerechnet hatten.

Im Jahr zuvor stand noch ein Minus von 3,67 Milliarden Kronen in den Büchern. Durch die höheren Gewinne habe die Gruppe nun genug Mittel für Investitionen, um alle Geschäftsbereiche zu erhalten, sagte Firmenchef Nils Smedegaard Andersen. Größere Investitionen würden weiterhin im Öl- und Frachthafengeschäft angepeilt. Zudem erwäge die Gruppe weitere Investitionen in moderne Bohranlagen auf offener See. Der Firmenchef äußerte sich zuversichtlich, dass Møller-Mærsk wegen seiner sicheren Ausstattung als einer der ersten wieder Bohrungen im Golf von Mexiko aufnehmen dürfe.

Die Containertarife seien zurück auf dem Niveau des Jahres 2008, sagte der Firmenchef. Die Volumina näherten sich allmählich dem Niveau von vor zwei Jahren. Allerdings warte der Konzern noch auf die Belebung der Konsumnachfrage in den USA und Europa. Møller-Mærsk erwartet im vierten Quartal mit Ende der Hauptsaison wieder niedrigere Frachttarife.

ak/reuters

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