Donnerstag, 9. Februar 2012, 20:16 Uhr

manager magazin



11.08.2010
 

Alaska

EADS-Manager überlebt Flugzeugabsturz

EADS-Topmanager Sean O'Keefe: Hatte Glück im Unglück
Reuters

EADS-Topmanager Sean O'Keefe: Hatte Glück im Unglück

Der Nordamerika-Chef von EADS , Sean O'Keefe hat den Absturz eines Kleinflugzeugs überlebt. Auch sein mitreisender Sohn wurde lediglich verletzt, wie das Unternehmen mitteilte. Der frühere US-Senator Ted Stevens sowie vier weitere Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

Juneau/USA - Der Nordamerika-Chef von EADS, Sean O'Keefe, hat den Absturz eines Kleinflugzeugs in Alaska überlebt. Der frühere US-Senator Ted Stevens sowie vier weitere Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Insgesamt waren neun Menschen an Bord der Maschine, darunter O'Keefes Sohn. Auch der Teenager überlebte verletzt, wie der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS Chart zeigen am Dienstagabend mitteilte.

Die Propellermaschine vom Typ DeHavilland DHC-3T verunglückte am Montagabend (Ortszeit) in der Nähe eines abgelegenen Fischerdorfes. Das Wrack wurde etwa 30 Kilometer nördlich von Dillingham von der Besatzung eines anderen Flugzeugs gesichtet. Die Rettungskräfte hatten zunächst Schwierigkeiten, zu der Absturzstelle vorzudringen. Schlechtes Wetter behinderte den Einsatz, zeitweise herrschte dichter Nebel.

Der 86-jährige Stevens, einst dienstältester Senator der Republikaner, und der frühere Nasa-Chef O'Keefe gingen in der Vergangenheit häufig gemeinsam fischen. Auch dieser Tage habe Stevens in der Umgebung von Dillingham im Südwesten Alaskas angeln wollen, sagte sein langjähriger Freund. Der An- und Abflug vom Flughafen Dillingham gilt wegen der Berge auch bei gutem Wetter als anspruchsvoll.

O'Keefe übernahm im November vergangenen Jahres das Amt des CEO von EADS Nordamerika. Von Dezember 2001 bis Februar 2005 stand der heute 54-Jährige an der Spitze der US-Weltraumbehörde Nasa. Nach stundenlanger Unsicherheit sagte der ehemalige Nasa-Sprecher Glenn Mahone, O'Keefe und sein Sohn hätten den Absturz in Alaska überlebt. "Sie haben einige Brüche und Schürfwunden", sagte er. "Aber das Wichtigste ist, dass sie beide am Leben sind.

sk/apn

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