Bei der Wahl eines MBA-Angebots gehen Bewerber besser nicht nur nach den Kosten. "Es handelt sich für Deutschland um einen recht neuen Markt, sodass man vorsichtig sein muss, den Preis als Qualitätskriterium zu sehen", sagt Marc Grünhagen von Schumpeter School of Business and Economics an der Bergischen Universität Wuppertal. "Hohe Studienkosten können aber bedeuten, dass es sich um einen aufwendigen Studiengang mit guter Reputation handelt."
Bewerber achten außerdem besser darauf, dass der Studiengang die Standardakkreditierung einer der großen internationalen Agenturen hat. Darüber hinaus ist Grünhagen zufolge wichtig, dass das MBA-Programm genau auf die eigenen Ziele zugeschnitten ist. Bewerber sollten sich also fragen, wie praxisorientiert die Inhalte sind und welche Schwerpunkte sie setzen können.
Sascha Rettig/dpa
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