Walldorf - Dank des anziehenden Geschäfts mit Neulizenzen erhöhte sich der Software-Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 543 auf 637 Millionen Euro, wie das SAP
am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 603 Millionen Euro gerechnet.
Der Umsatz mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen (SSRS) weitete sich von 1,953 auf 2,258 Milliarden Euro aus. Analysten hatten lediglich 2,13 Milliarden Euro prognostiziert. Insgesamt legte der Umsatz von 2,576 auf 2,894 Milliarden Euro zu (Prognose: 2,74 Milliarden Euro). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern erhöhte sich von 641 auf 774 Millionen Euro (Prognose: 743 MiIllionen).
Die Walldorfer konkretisierten ihr Ziel für das SSRS-Umsatzwachstum ohne den Beitrag des Unternehmens Sybase von 4 bis 8 Prozent auf 6 bis 8 Prozent. Einschließlich des Neuzukaufs will die SAP um 9 bis 11 Prozent wachsen. Beim der EBIT-Marge peilen sie weiterhin 30 bis 31 Prozent an.
Laut einer Händlereinschätzung vom Dienstagmorgen liegen die Zahlen von SAP für das zweite Quartal abgesehen vom Nettogewinn über den Erwartungen. Das konkretisierte Wachstumsziel für den SSRS-Umsatz, wo SAP für das Gesamtjahr nach bisher 4 bis 8 Prozent nun 6 bis 8 Prozent erwartet, liege aber immer noch unter der Markterwartung von 9,6 Prozent. "Auch das erwartete SSRS-Umsatzwachstum von 9 bis 11 Prozent inklusive der übernommenen Sybase könnte sich als zu konservativ erweisen", so der Händler weiter.
cr/dpa-afx
© manager magazin Online 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH