Darmstadt - Die Zahl der Unternehmen, die in die höchste Risikoklasse eingestuft werden, habe sich innerhalb der vergangenen zwei Jahre fast verdoppelt, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Analyse. Allerdings zeichnet sich schon eine Verbesserung der Situation für die Unternehmen ab.
Im Analysezeitraum Oktober 2009 bis Februar 2010 seien nur noch elf Zulieferer in die höchste Risikoklasse gerutscht. Im Zeitraum März 2008 bis September 2008 waren den Angaben zufolge 300 Zulieferer akut von einer Insolvenz bedroht. Positiv hätten sich im Winterhalbjahr 2009/2010 vor allem die Abwrackprämie und Konjunkturprogramme der Bundesregierung ausgewirkt, hieß es weiter. Als erfolgreich erwiesen habe sich auch die Kurzarbeiterregelung.
Eine Herausforderung für die Zulieferer sehen die Analysten in den Absatzrückgängen in Europa und Deutschland seit Jahresbeginn. Allerdings können die steigenden Absatzzahlen in den USA, Brasilien und China die Verluste in Europa ausgleichen, wenn die Unternehmen flexibel genug reagierten.
la/apn
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