Ein Gastbeitrag von C.B. Bhattacharya
Wie Unilever mit dem WWF an die Spitze stürmte
Vorreiter in dieser CSO-Entwicklung sind bereits die Chemiefirmen Dow Chemical und Du Pont. Möglich ist auch die Partnerschaft von Unternehmen und Non-Governmental Organizations (NGO), wie diejenige des Environmental Defense Fund (EDF) und FedEx, UPS und Starbucks oder die sehr erfolgreiche von Unilever und dem World Wide Fund for Nature (WWF), die sicherlich auch dazu geführt hat, dass Unilever den Dow Jones Sustainability Index für den Lebensmittelsektor seit Jahren anführt.
Im Übrigen können und sollen die CR-Ideen und Impulse aus sämtlichen Unternehmensebenen kommen. In der CR-Abteilung werden sie dann gebündelt, strukturiert, gesteuert und kontrolliert.
Die konkreten Voraussetzungen dazu lauten:
Entscheidend für den Erfolg dieser Initiativen ist jedoch, dass sich die wichtigsten Stakeholder und das Unternehmen mit ihnen identifizieren, sodass sie insgesamt eine Art logische Einheit bilden, wie die Fish Sustainability Initative von Unilever, die Initiative Global Sustainable Tourism, der sich mehrere Hotelketten angeschlossen haben oder das Beispiel Timberland, das seine erfolgreiche Outdoor-Schuhreihe als wiederverwertbare Earthkeepers konzipiert.
Am Mittwoch und Donnerstag, 16. und 17. Juni, findet an der ESMT in Berlin das 3. ESMT Annual Forum statt. Zum Thema "People, Planet, Profit: Creating a Sustainable Future" diskutieren unter anderem Bundesumweltminister Norbert Röttgen, Akbar Al Baker (Qatar Airways), Jean-Louis Beffa (Saint- Gobain/ BNP Paribas), Mel Horwitch (New York University), Wolfgang Mayrhuber (Lufthansa), Peter Löscher (Siemens), Alexander Medwedew (Gazprom) und René Obermann (Deutsche Telekom). manager magazin ist Medienpartner der hochkarätigen Veranstaltung.
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