Aus Hannover berichtet Kai Lange
Als noch kleines, aber hoffnungsvolles Unternehmen gilt das im Februar 2010 gestartete So-Nick, ein Gemeinschaftsunternehmen des italienischen Batterieherstellers Fiamm und des Micromotorherstellers MES-DEA. Leistungsfähige Sodiumsalz-Nickel-Batterien sollen nicht nur Blei als Bestandteil überflüssig machen und für ein problemloses Recycling der Batterien sorgen, sondern auch den Einsatz der Batterien in einem Spektrum zwischen minus 40 und plus 50 Grad Celsius ermöglichen. "Die Batterie kann auch unter extremen Wetterbedingungen eingesetzt werden. Sie ist für die Automobilindustrie wie auch für Energieerzeuger interessant", sagt Federico Rosmini, Sprecher von FZ-Sonic.
Rosmini legt Wert darauf, dass Mutterkonzern Fiamm jahrelange Expertise beim Thema Elektroantrieb besitzt. Fiamm rüste nicht nur Hybrid- und E-Versionen bei Fiat
aus, sondern sei auch Zulieferer von Daimler
. Noch arbeiten erst rund 200 Menschen bei FZ So-Nick: "Dabei wird es nicht bleiben", sagt Rosmini. "Wir sind in einem Wachstumsfeld."
Bei Partnerschaften, wie sie Fiamm, So-Nick, Enel und Bonfiglioli präsentieren, soll es bei dem Weg aus der Krise nicht bleiben. "Die Zusammenarbeit mit Italien soll Schwung bringen in die Belebung der Wirtschaft", sagt Kanzlerin Merkel zum Abschluss ihres Rundgangs. Diesen Schwung kann auch Italien gut gebrauchen: Das italienische Institut für Außenhandel (ICE) legt wert darauf, Italien während der weltgrößten Industriemesse von einer neuen Seite zu präsentieren. "Wir sind Partner für Forschungsprojekte und neue Technologien", betont Minister Scajola. Bella Italia, nur diesmal ganz anders.
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