Die kanadischen Organisatoren des G7-Treffens wollen erstmals seit langem darauf verzichten, am Ende ein Kommunique zu veröffentlichen. Dies soll der Tatsache Rechnung tragen, dass die G7 angesichts des Bedeutungsgewinns der Gruppe der 20 großen Schwellen- und Industrieländer (G20) wieder stärker informell arbeiten will.
Die Zukunft der G7 selbst steht dafür auf der Tagesordnung des Treffens. Italiens Wirtschafts- und Finanzminister Guilio Tremonti möchte die G20 weiterentwickeln zu einer Art Weltwirtschaftsrat als Organ der weltwirtschaftlichen Koordination und Aufsicht. Das G7-Treffen in Iqaluit endet deshalb heute nur mit einer gemeinsamen Pressekonferenz der sieben Finanzminister aus Kanada, den USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien.
manager magazin mit Material von afp und reuters
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