Berlin - Mit fast zehn Milliarden Euro Staatshilfen aus dem "Deutschlandfonds" sind im Krisenjahr 2009 vor allem im Mittelstand fast 200.000 Jobs gerettet worden. Mehr als 10.500 Arbeitsplätze wurden nach Angaben der Bundesregierung neu geschaffen. Rund 9100 Firmen erhielten staatliche Kredite und Bürgschaften.
Das geht aus einem Bericht des Wirtschaftsministeriums hervor, der am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin vorlag. Von den bisher bewilligten 9,7 Milliarden Euro Staatshilfe flossen demnach 5,7 Milliarden Euro als Kredite über die Staatsbank KfW, rund 4 Milliarden Euro wurden als Bürgschaften gewährt.
Am stärksten griff der Staat dem Mittelstand unter die Arme. Rund 94 Prozent der knapp 2500 Kreditzusagen entfielen auf kleine und mittelgroße Firmen, die 2,9 Milliarden Euro Hilfe bekamen. "Dies zeigt, dass insbesondere der Mittelstand vom KfW-Sonderprogramm profitiert", schreibt das Ministerium.
Große Konzerne erhielten bislang 2,8 Milliarden Euro an Krediten. Auch das neue Angebot der Regierung für "Globaldarlehen" der KfW kommt ins Rollen: Mit HypoVereinsbank und Deutscher Bank
wurden bereits Verträge über insgesamt 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Damit sollen die Banken Firmen mit Finanzmitteln versorgen.
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