6.30 Uhr:
Chinas fünftgrößter Autobauer BAIC will in den kommenden drei Jahren rund 3,4 Milliarden Euro in Fahrzeugentwicklung und -produktion investieren. Zudem strebe das Unternehmen einen Börsengang an, erklärte das Pekinger Unternehmen. Für Technologie der schwedischen General-Motors-Tochter Saab habe BAIC 200 Millionen Dollar (140 Millionen Euro) gezahlt, hieß es weiter. Es seien Rechte an Fahrzeug-Plattformen, Motorentechnik und Getrieben gekauft worden. BAIC betreibt unter anderem ein Joint-Venture mit Daimler
zur Produktion von Mercedes-Benz für den chinesischen Markt.
5.45 Uhr: Indien hat in diesem Jahr laut einer Studie der Marktforscher von J. D. Power den japanischen Kleinstwagenmarkt überholt. Der Absatz in der Superkompaktklasse sei um 14 Prozent auf 892.000 Fahrzeuge gestiegen, während er in Japan bei gut 700.000 verharrte. Jedes zweite in Indien verkaufte Auto gehört in die Kategorie. Marktführer ist Maruti Suzuki
5.30 Uhr: Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) hält weitere Verluste der Bayerischen Landesbank für möglich. Zwar sei nach aktuellen Aussagen des Vorstandes der BayernLB eine Kapitalzuführung durch den Freistaat nicht nötig, sagte Fahrenschon der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochsausgabe) laut Vorabbericht. Völlig unabhängig von den Verlusten der ehemaligen BayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria (HGAA) und anderen früheren Anlageentscheidungen könne es im neuen Jahr aber Ausfälle und Risikovorsorgebedarf geben. Oberstes Ziel bleibe, so viel wie möglich von den zehn Milliarden Euro für die Steuerzahler zurückzuholen, mit denen der Freistaat der Landesbank bisher unter die Arme gegriffen hat.
3.30 Uhr: Nach der Verlängerung europäischer Schutzzölle auf chinesische Schuhe hat China seinerseits Anti-Dumping-Abgaben auf Stahlprodukte aus Europa erhoben. Das Handelsministerium in Peking äußerte zunächst seine "große Unzufriedenheit" über die Entscheidung der Europäschen Union vom Vortag, die Zölle auf Schuhe aus China und Vietnam um weitere 15 Monate zu verlängern. Kurz darauf teilte das Ministerium mit, vorübergehend Zölle zwischen 16 bis 24 Prozent auf Importe europäischer Karbonstahlverschlüsse zu erheben.
manager magazin mit Material von Nachrichtenagenturen
© manager magazin online 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH