Diese Standortfaktoren bilden die demographische Entwicklung, den Bildungsstand der Bevölkerung, die Technologiedichte der jeweiligen Region, das Wohlstandsniveau und Kerndaten des Arbeitsmarkts unter die Lupe genommen.
Außerdem zu beachten: Die EU-Länder Großbritannien und Dänemark wurden nicht berücksichtigt, da sie vielfach keine Regionaldaten ausweisen; Rumänien und Bulgarien blieben wegen politischer Risiken ausgeklammert.
Die 25 Standortvariablen sind im Detail:
1. Bevölkerungsentwicklung: Der Faktor zeigt den demographischen Entwicklungstrend 2002 bis 2006, in den wiederum Größen wie die Geburtenrate sowie Zu- und Abwanderung eingehen. Nuts-3-Daten. Eine wachsende Bevölkerung schlägt positiv für einen Standort zu Buche, eine schrumpfende negativ.
Immobilien-Atlas
Nichts ist so entscheidend wie die Lage. Lesen Sie mehr über die attraktivsten Standorte Europas im manager magazin 1/2010, ab Seite 124.
3. Anteil über 70-Jähriger: Dieser Faktor zeigt den prozentualen Anteil der Bevölkerung mit einem Alter von mehr als 70 Jahren an der Bevölkerung im Jahr 2007. Nuts-2-Daten. Viele alte Bewohner sind gemäß der Logik der Untersuchung für die Zukunftsfähigkeit von Nachteil.
4. Beschäftigtenanteil: Dieser Standortfaktor zeigt den Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung für das Jahr 2006 in Prozent. Nuts-3-Daten. Ein hoher Beschäftigtenanteil schlägt sich positiv nieder.
5. Entwicklung der Beschäftigung: Der Faktor zeigt die Entwicklung der Anteile der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung für die Jahre 2002 bis 2006 in Prozent. Negative Werte bedeuten eine Abnahme, positive Werte eine Zunahme der Beschäftigtenanteile. Nuts-3-Daten.
6. Beschäftigtenanteil 2010: Der Faktor legt die Beschäftigungsprognose der Europäischen Kommission für die Mitgliedstaaten zugrunde und rechnet damit den jeweiligen nationalen Trend auf die Nuts-3-Regionen herunter.
7. Arbeitslosenquote: Der Faktor zeigt die Arbeitslosenquoten der über 15-Jährigen im Jahr 2006. Nuts-3-Daten.
8. Arbeitslosenquote 2010: Dieser Faktor legt die Prognose für die Arbeitslosigkeit der Europäischen Kommission für die Mitgliedstaaten zugrunde und rechnet den jeweiligen nationalen Trend auf die Nuts-3-Regionen herunter. Mit den nationalen Werten wurden die regionalen Arbeitslosenquoten fortgeschrieben.
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