7.20 Uhr: Der Kupferhersteller Aurubis
hat dank einer anziehenden Nachfrage und höherer Kupferpreise im Geschäftsjahr 2008/2009 einen überraschend hohen Gewinnerwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise aber scharfe Rückgänge. Wie der im MDax notierte Konzern am Mittwoch in Hamburg mitteilte, sank der Gewinn auf 53 Millionen Euro von 237 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Nach einem sehr schwierigen Start habe sich das Geschäft aber zusehends belebt. Der Umsatz sackte im Geschäftsjahr (Ende September) um ein Fünftel auf 6,687 Milliarden Euro ab. Das Vorsteuerergebnis (EBT) sank auf 73 (Vorjahr: 341) Millionen Euro. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,65 (Vorjahr 1,60) Euro je Aktie erhalten. Der Konzern übertraf die Erwartungen der befragten Experten deutlich.
7.00 Uhr: Der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, schließt in der Zukunft einen Anstieg der Leitzinsen in den USA nicht aus. Wenn die Wirtschaft ihre Erholung fortsetze, könnte es angemessen werden, die Zinsen anzuheben, erklärte Bernanke am Dienstag. Bisher gebe es nicht viele Hinweise darauf, dass der Aktienmarkt derzeit eine Blase bilde. Beobachter rechnen aufgrund der gestiegenen Inflationsgefahr in den USA mit einem früheren Ende der Politik des billigen Geldes, als zunächst erwartet. Die Fed wird voraussichtlich am Mittwoch eine Erklärung zur weiteren Zinspolitik und der Entwicklung der US-Wirtschaft abgeben.
manager magazin mit Material von Nachrichtenagenturen
© manager magazin online 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH