7.00 Uhr: Der US-Autokonzern General Motors (GM) will heute (Dienstag) nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" die letzte Rate von 400 Millionen Euro des staatlichen Überbrückungskredits zurückzahlen, mit dem der angeschlagene Autobauer Opel an Pfingsten vor der Pleite bewahrt wurde. Insgesamt belief sich der Kreditrahmen auf 1,5 Milliarden Euro. Mit Berufung auf Regierungs- und Konzernkreise berichtet die Zeitung, dass Opel in der Spitze 1,2 Milliarden Euro in Anspruch nahm. Dafür seien 28 Millionen Euro an Zinsen fällig geworden, hieß es in den Kreisen.
6.00 Uhr: Die Börse in Tokio hat am Dienstag nach einem Feiertag schwach geschlossen. Der Nikkei-225-Index verlor 1,01 Prozent auf 9.401,58 Zähler. Für den breiter gefassten TOPIX ging es um 1,13 Prozent auf 829,22 Punkte nach unten. Insbesondere Bankenwerte standen unter Druck. Händlern zufolge lasteten anhaltende Sorgen über weitere Kapitalerhöhungen auf dem Sektor. Exportwerte wurden von einem stärkeren Yen belastet.
5.00 Uhr: Der Europachef von General Motors, Nick Reilly, trifft heute (15.30 Uhr) in Mainz mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck zu einem Gespräch zusammen. Rheinland-Pfalz hat mit Kaiserslautern einen der vier Opel-Standorte in Deutschland. In dem Motoren- und dem Komponentenwerk arbeiten rund 3400 Menschen.
4.30 Uhr: Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) kommt dank Sparmaßnahmen und der Stärke seines Dienstleistungsgeschäfts mit Milliardengewinnen durch die Wirtschaftskrise.
In dem Ende Oktober abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal steigerte das Unternehmen den Gewinn um 14 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Der Umsatz schrumpfte dabei um acht Prozent auf 30,8 Milliarden Dollar, wie Hewlett-Packard (HP) am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte.
manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen
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