20.45 Uhr: Die US-Notenbank Fed zeigt sich zunehmend optimistisch für eine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft. Sorgen bereitet den Mitgliedern der Federal Reserve Bank aber weiterhin der Arbeitsmarkt. Dies geht aus dem nun veröffentlichten Protokoll der Fed-Sitzung vom 3. und 4. November hervor. Die Mitglieder seien zudem der Ansicht, dass ihr Festhalten an der Nullzinspolitik über einen längeren Zeitraum einige negative Nebeneffekte haben könnte. Das Bruttoinlandsprodukt der USA werde 2010 voraussichtlich um 2,5 bis 3,5 Prozent wachsen, hieß es in der am Dienstag in Washington vorgelegten Prognose. Im Juli waren die Fed-Experten noch von einem Plus im Spielraum zwischen 2,1 und 3,3 Prozent ausgegangen.
20.30 Uhr: Die österreichische Regierung will der in Schieflage geratenen BayernLB-Tochter Hypo Alpe Adria nicht mit einer weiteren Kapitalspritze helfen. Österreichs Finanzminister Josef Pröll sagte nach einer Kabinettssitzung in Wien, frisches Geld nachzuschießen sei die Aufgabe der Eigentümer der Bank, das sind neben der BayernLB das Land Kärnten und die Grazer Wechselseitige Versicherung.
20 Uhr: Auf Vermittlung des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministeriums sollen Vertreter der beteiligten Banken am Mittwoch in Kiel mit dem angeschlagenen Autohändler Kittner aus Lübeck noch einmal über die Zukunft des Unternehmens verhandeln. "Diesen allerletzten Versuch sind wir dem Unternehmen und seinen 1250 Mitarbeitern schuldig", sagte Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU). Bei einem Scheitern der Gespräche sei der Weg einer geordneten Insolvenz notwendig, um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Mit einem Ergebnis werde aber nicht vor Donnerstag gerechnet.
19 Uhr: Der Bund will der angeschlagenen WestLB Verhandlungskreisen zufolge mit bis zu vier Milliarden Euro unter die Arme greifen. Das Geld soll zur Stabilisierung der neuen "gesunden" Kernbank bereitstehen, die nach der Auslagerung von Risikopapieren und Geschäftsfeldern aus der WestLB entsteht. Wie aus Verhandlungskreisen in Berlin weiter verlautete, soll das Geld als stille Einlage gegeben werden mit der Möglichkeit, diese in Aktien umzuwandeln. Eine unternehmerische Führung sei aber nicht angestrebt. Insgesamt belaufe sich das abzusichernde Risikovolumen bei der WestLB auf bis zu 17,5 Milliarden Euro.
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