19.15 Uhr: Das verfügbare Einkommen der Bundesbürger wird im kommenden Jahr einer Studie zufolge real um ein halbes Prozent sinken. Das berichtet "Die Welt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine in Auftrag gegebene Berechnung der Bank UniCredit. Zwar werde das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, das in diesem Jahr bei rund 1,6 Billionen Euro liegt, 2010 ein wenig höher ausfallen, wegen der höheren Inflation aber real sinken. Zum verfügbaren Einkommen gehören nicht nur Löhne und andere Einkünfte, sondern auch Sozialtransfers.
18.15 Uhr: Der weltweite PC-Markt wird nach Einschätzung der Marktforschungsfirma Gartner 2009 doch ein Wachstum verzeichnen. Voraussichtlich würden 2,8 Prozent mehr Computer ausgeliefert werden als noch im Vorjahr, teilte das Institut am Montag mit. Bislang waren die Experten von einem Rückgang von zwei Prozent ausgegangen. Beim Handelswert der PCs rechnet Gartner 2009 mit einem Minus von 10,7 Prozent. 2010 erwartet Gartner einen Marktwachstum von 12,6 Prozent.
18.10 Uhr: Positive Konjunkturdaten haben den New Yorker Börsen Auftrieb verliehen. So wurden nach Angaben der Vereinigung der US-Immobilienmakler im Oktober in den USA mit einem Zuwachs von 10,1 Prozent deutlich mehr bestehende Eigenheime verkauft als im Vormonat. Zudem hob die Aussicht auf weiter billiges Geld die Stimmung der Anleger: Fed-Vertreter James Bullard sagte am Sonntag, die US-Notenbank sollte ihr Ankaufprogramm von mit Hypothekenkrediten besicherten Wertpapieren verlängern, um Politik und Federal Reserve mehr Handlungsmöglichkeiten im Kampf gegen die Rezession zu verschaffen. Damit dürften die Leitzinsen vorerst nicht angehoben werden, sagte Peter Bookvar von Miller Tabak & Co. "Der Markt liebt das."
18.00 Uhr: Der
deutsche Aktienmarkt schließt am Montag mit deutlichen Gewinnen. Der Dax
baute dank einer freundlichen Wall Street und guter Daten vom US-Häusermarkt seine Gewinne aus und schloss 2,44 Prozent höher bei 5801 Punkten.
16.05 Uhr: In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im Oktober überraschend deutlich gestiegen. Auf das Jahr hochgerechnet sei die Zahl um 10,1 Prozent auf 6,1 Millionen Einheiten geklettert, teilte die National Association of Realtors (NAR) am Montag in Washington mit. Das war der höchste Wert seit Februar 2007. Volkswirte hatten indes nur mit einem leichten Anstieg auf 5,65 Millionen Häuser gerechnet. Im Vormonat hatten die Verkäufe noch bei revidiert 5,54 (zunächst 5,57) Millionen Häusern gelegen.
15.00 Uhr: Die schwedische Möbelkette Ikea hat seit dem Jahr 2000 fast durchweg steigende Milliarden-Gewinne eingefahren und auch die Finanzkrise ohne rote Zahlen überstanden. Die Stockholmer Wirtschaftstageszeitung "Dagens Industri" gab am Montag an, dass Ingka Holding, die in den Niederlanden ansässige Muttergesellschaft des Familienunternehmens, seit dem Jahrtausendwechsel bis 2008 über 200 Milliarden Kronen (20 Milliarden Euro) Gewinn vor Steuern ausgewiesen hat. Das Blatt nannte als Quelle interne Geschäftsberichte. Der weiter von Firmengründer Ingvar Kamprad (83) kontrollierte Möbelkonzern gibt öffentlich nur Umsatzzahlen, aber keine Erträge bekannt.
13.30 Uhr: Die weltweite Rezession hat nach einem Bericht der EU den größten Teil des seit 2000 erreichten Beschäftigungszuwachses in Europa wieder vernichtet. Die Beschäftigtenzahlen in der EU sind seit Beginn der Krise um mehr als vier Millionen gesunken, wie aus dem am Montag vorgestellten Bericht "Beschäftigung in Europa 2009" hervorgeht. Vor allem Männer, junge Menschen, Geringqualifizierte und Beschäftigte mit befristeten Arbeitsverträgen trügen die Hauptlast des Rückgangs.
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