7.30 Uhr: Beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport
hat sich der Passagierrückgang im Oktober abgemildert. Konzernweit wurden knapp 7,5 Millionen Fluggäste gezählt, ein Rückgang von nur noch 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Frachtgeschäft verbuchte Fraport erstmals seit Sommer 2008 konzernweit einen Zuwachs. Das Aufkommen stieg um 1,5 Prozent auf 207.223 Tonnen Luftpost und Luftfracht. In Frankfurt fiel das Frachtaufkommen mit 181.687 Tonnen allerdings noch 0,1 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor.
7 Uhr: Der beim Kauf von Opel unterlegene Bieter Magna
6.40 Uhr: Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, fordert von der Bundesregierung eine harte Haltung gegenüber General Motors. "Die Bundesregierung muss jetzt Ruhe bewahren und darf GM nicht einen Cent Hilfe in Aussicht stellen", sagte Blum der "Leipziger Volkszeitung". Für Staatshilfen gibt es ihm zufolge zwei Bedingungen: Opel müsse in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden und seine Patentrechte zurückbekommen.
6.30 Uhr: Die chinesische Industrie wächst wieder so zügig wie vor Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise. Die Industrieproduktion lag nach amtlichen Angaben im Oktober um 16,1 Prozent über dem Vorjahresniveau - die größte Zunahme seit März 2008. Im September hatte der Anstieg 13,9 Prozent betragen. Auch der Einzelhandelsumsatz fiel mit einem jährlichen Anstieg von 16,2 Prozent unerwartet hoch aus. Die Daten nährten an den Börsen der Region Hoffnungen, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt die Krise größtenteils überwunden hat.
6.30 Uhr: Die Demokraten im US-Senat haben eine Gesetzesvorlage eingebracht, die der Notenbank ihre Kontrollbefugnisse in der Finanzwirtschaft nehmen will. Stattdessen sollen drei neue Bundesbehörden geschaffen werden, um Banken zu kontrollieren, ihre Kunden zu schützen und die Schließung von insolventen Instituten zu organisieren. Viele Abgeordnete machen die Fed dafür verantwortlich, nicht genug getan zu haben, um die Finanzkrise zu verhindern.
4.15 Uhr: Die Tokioter Börse hat dank positiver Konjunkturdaten etwas zugelegt. Anleger zeigten sich erfreut über einen überraschend kräftigen Anstieg der Auftragseingänge im Maschinenbau. Zudem äußerte sich die Branche relativ zuversichtlich für die kommenden Monate. Die Kursgewinne wurden jedoch von Sorgen über den starken Yen gebremst. Der Nikkei-Index
der 225 führenden Werte notierte gegen Mittag 0,2 Prozent im Plus bei 9892 Zählern, während der breiter gefasste Topix-Index
0,5 Prozent zulegte.
3 Uhr: In Japan sind die Maschinenbauaufträge im September unerwartet stark gestiegen. Wie die Regierung bekanntgab, erhöhten sich die Aufträge im Vergleich zum Vormonat um 10,5 Prozent auf 738 Milliarden Yen (5,5 Milliarden Euro) und damit im zweiten Monat in Folge. Analysten hatten im Durchschnitt der Prognosen mit einem Zuwachs von lediglich um die 3 Prozent gerechnet.
0.30 Uhr: Der größte US-Kreditkartenanbieter American Express
(Amex) sieht vermehrte Anzeichen für einen Aufwärtstrend. Die Kunden hätten im Oktober im Vergleich zum Vormonat wieder mehr mit ihren Kreditkarten bezahlt, teilte das Unternehmen mit. Amex-Chef Kenneth Chenault sagte, das Kreditkartengeschäft sei bereinigt um Währungsfaktoren im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gesunken. In den beiden Monaten zuvor waren die Umsätze aber noch sehr viel deutlicher zurückgegangen. Die Aktien des Konzerns profitierten von den Aussagen und stiegen um 1,6 Prozent.
manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen
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