Die Europäische Union steht offenbar davor, US-Fahndern nahezu unbeschränkt Einblick in Bankdaten in Europa zu verschaffen. Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat keinen Beschluss über den Einstieg bei Karmann getroffen. Die Wirtschaftskrise reißt offenbar ein riesiges Loch in die Kassen der Arbeitsagentur. Verfolgen Sie den Tagesticker auf manager-magazin.de.
21 Uhr: Die Europäische Union will den USA nahezu unbegrenzten Zugriff auf Daten europäischer Bankkunden ermöglichen. Das berichtet die "Financial Times Deutschland". Der Entwurf der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft für ein Abkommen mit Washington sieht vor, dass US-Terrorfahnder künftig legal Daten zu grenzüberschreitenden und inländischen Überweisungen in Europa auswerten können. Diplomaten führender EU-Staaten hätten heftig protestiert.
20.20 Uhr: Die US-Börsen halten sich knapp im Plus. Der Dow-Jones-Index
20 Uhr: Der Volkswagen-Aufsichtsrat ist ohne Entscheidung
über den Einstieg
bei Karmann auseinandergegangen. Nun soll voraussichtlich bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 20. November entschieden werden. Auch die Grundlagenvereinbarung zum Zusammenschluss mit Porsche
sei nicht abschließend behandelt worden, teilten Volkswagen-Sprecher mit.
19.45 Uhr: Das Unternehmen Rhön-Klinikum will die Mehrheit an Medigreif übernehmen, einer Betreibergesellschaft für Krankenhäuser. Sie verfügt über fünf stationäre Einrichtungen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg- Vorpommern und beschäftigt rund 830 Mitarbeiter. Der Kauf erfolge zum 1. Januar 2010 und unterliege noch der kartellrechtlichen Prüfung, teilte die Rhön-Klinikum mit.
19.15 Uhr: Bundesbankpräsident Axel Weber hat die Euro-Staaten mit Nachdruck zu baldigen Sparanstrengungen aufgefordert. "Die Finanzpolitik darf den rechtzeitigen Einstieg in einen umfassenden Konsolidierungskurs nicht verpassen, um die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen nicht zu gefährden", verlangte Weber. Deutschland soll nach einer Empfehlung der EU-Kommission bereits 2011 mit dem Schuldenabbau beginnen und den europäischen Stabilitätspakt im Jahr 2013 wieder einhalten.
18.30 Uhr: Porsche
17.45 Uhr: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet bei gleichbleibenden Beiträgen bis zum Jahr 2013 ohne Bundeshilfen mit einem Defizit von 42 Milliarden Euro. Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung bekräftigte in seiner Antrittsrede im Bundestag, hier solle mit Steuermitteln ausgeholfen werden: "Auch werden wir das durch die Krise entstehende Defizit für 2010 aus Mitteln des Bundes ausgleichen, damit in der Perspektive der Beitragssatz grundsätzlich stabil bleiben kann", sagte Jung.
17.30 Uhr: Unterstützt von den Finanzwerten sind die
Kurse an den europäischen Aktienmärkten wieder gestiegen. Eine Stütze für den Dax
waren Eon
mit einem Plus 1,2 Prozent. Der Dax rückte um ein Prozent auf 5668 Punkte vor.
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