Amsterdam - Die Wirtschaftskrise setzt dem niederländischen Post- und Logistikkonzern TNT weiter schwer zu. Im zweiten Quartal sei der Betriebsgewinn (Ebit) um 45 Prozent auf 178 Millionen Euro eingebrochen, teilte der Konkurrent der Deutschen Post
am Montag mit. Damit blieb TNT hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die im Schnitt mit 184 Millionen Euro gerechnet hatten.
Auch der Umsatz, der um 10 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro fiel, lag leicht unter den Markterwartungen. Der Konzern rechnet im zweiten Halbjahr weiter mit schwierigen Rahmenbedingungen. Deshalb soll das Sparprogramm verschärft werden. Im Gesamtjahr plane der Konzern nun Einsparungen von 550 bis 600 Millionen Euro, erklärte TNT.
Bisher lag das Einsparziel bei 400 Millionen Euro. Post- und Logistikkonzerne wie TNT, FedEx
und UPS
gelten als Gradmesser der konjunkturellen Entwicklung, da sich Auf- oder Abschwünge unmittelbar auf ihre Umsätze auswirken. Vor allem Unternehmen geben in Krisenzeiten weniger Sendungen auf, um Geld zu sparen.
manager-magazin.de mit Material von reuters
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