22.03 Uhr: Die US-Börsen haben am Dienstag deutlich im Minus geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel mit einem Minus von 1,9 Prozent bei 8163 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 8154 und 8326 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500 fiel zwei Prozent auf 881 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq verlor 2,3 Prozent auf 1746 Punkte.
20.51 Uhr: Die US-Staatsanleihen haben am Dienstag zumeist leicht zugelegt. Der schwache Aktienmarkt habe den Reiz der Staatsanleihen als sicherer Hafen wieder in den Vordergrund gespielt, sagten Marktteilnehmer. Ein großes Angebot neuer Papiere mit dreijähriger Laufzeit habe die Gewinne allerdings begrenzt.
20.02 Uhr: Die US-Börsen haben am Dienstag deutliche Verluste verzeichnet. Die Sorgen der Anleger über einen wachsenden Schuldenberg werden durch neue Zahlen verstärkt, wonach wegen der stark steigenden Arbeitslosigkeit so viele Amerikaner wie noch nie ihre Kreditkartenschulden nicht rechtzeitig begleichen können (siehe 15.51 Uhr). In der Folge büßt American Express
massiv an Vertrauen ein. Die Aktien des Kreditkartenanbieters geben knapp zwei Prozent nach unerholen sich davon nur leicht auf ein Minus von 1,2 Prozent.
19.36 Uhr: Im Poker um den rettenden Massekredit für Quelle ist offenbar der Durchbruch gelungen. Wie "Focus Online" unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, einigten sich Banken und Insolvenzverwalter am Dienstag auf den 700-seitigen Kreditvertrag. "Die Verhandlungen sind beendet", hieß es demnach. Quelle könne nun mit der dringend benötigten Finanzspritze über 50 Millionen Euro rechnen. Voraussetzung sei zwar, dass die obersten Entscheidungsgremien der beteiligten Kreditinstitute dem Vertrag zustimmten. Dabei dürfte es sich aber um eine Formsache handeln.
19.22 Uhr: Der hochverschuldete Schaeffler-Konzern hat übereinstimmenden Presseberichten zufolge die Experten von Houlihan Lokey als Schuldenberater engagiert. Das berichten sowohl "Handelsblatt" als auch die "Financial Times Deutschland" in ihren Mittwochsausgaben. Branchenkreisen zufolge soll Houlihan Lokey bei den schwierigen Verhandlungen mit den Banken helfen.
18.51 Uhr: Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) plant eine umfangreiche Reform der Anlageberatung bei Banken, Versicherungen und unabhängigen Finanzdienstleistern. Dazu habe ein von Aigner eingesetztes Wissenschaftlergremium erste Vorschläge erarbeitet, berichtete das "Handelsblatt". Sie sollen in dieser Woche in vertraulicher Runde sowie noch im Juli auf einem Kongress mit Vertretern der betroffenen Branchen und mit Verbraucherschützern diskutiert werden.
18.41 Uhr: Die Lage beim insolventen Fürther Versandhändler Quelle wird immer prekärer. Am Dienstag wurde bekannt, dass der Umsatz um bis zu 50 Prozent eingebrochen ist. Quelle-Sprecher Manfred Gawlas führte die Verunsicherung der Kunden auf die Unruhen um die Gewährung des Massekredits in Höhe von 50 Millionen Euro zurück. Bereits in der vergangenen Woche war die Auslieferung des symbolisch wichtigen Herbst-Winter-Katalogs gestoppt worden.
18.27 Uhr: Die Abwrackprämie hat dem Autohersteller Citroën auf dem deutschen Markt einen Verkaufsrekord beschert. Während der Gesamtmarkt für Pkw um 26 Prozent zulegte, steigerte der französische Hersteller dank des Kleinwagen-Booms seine Zulassungen um fast 40 Prozent auf 53.300. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Köln mit. Zu diesem Erfolg hätten vor allem der C1, der Berlingo und der erst im Februar eingeführte C3 Picasso beigetragen. Im Juni sei es Citroën erstmals gelungen, seinen Gesamtmarkt-Anteil bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf drei Prozent zu steigern.
17.46 Uhr: Die vor der Übernahme durch die Lufthansa stehende Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) kürzt im Zuge ihres Sparprogramms vor allem im Kurzstreckengeschäft. Bis zu 400 der geplanten 1000 Stellenstreichungen entfielen auf das Geschäft der von Tyrolean Airways betriebenen Sparte "Austrian arrows", teilte AUA am Dienstag in Wien mit. Die Flotte der 50-sitzigen Flugzeuge soll um bis zu 14 Maschinen schrumpfen. Auf den Strecken sollen dann größere Flieger eingesetzt werden. Die Änderungen sollen zum Sommer 2010 greifen.
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