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19.06.2009
 

Daimler

Verhandlungen über Einstieg bei Porsche

Von Michael Freitag

Der Autobauer Daimler verhandelt nach Informationen von manager magazin mit Porsche über einen Einstieg bei dem angeschlagenen Sportwagenhersteller. Die Gespräche befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Daimler würde sich damit indirekt auch an Volkswagen beteiligen.

Hamburg - Der Automobilkonzern Daimler Chart zeigen erwägt eine Beteiligung am Konkurrenten Porsche Chart zeigen. Die Gespräche befänden sich in fortgeschrittenem Stadium, wie manager-magazin.de erfahren hat. Daimler-Chef Dieter Zetsche und Porsches Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking hätten die möglichen Optionen eines Einstiegs bereits Ende Mai diskutiert, hieß es in Finanzkreisen. Diskutiert wird demnach, dass Daimler über eine Kapitalerhöhung Aktien der Porsche SE übernimmt.

Daimler ist interessiert: Der Autobauer verhandelt mit Porsche über einen Einstieg
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DDA, DDP

Daimler ist interessiert: Der Autobauer verhandelt mit Porsche über einen Einstieg

Daimler würde sich damit indirekt auch an Europas größtem Automobilhersteller Volkswagen Chart zeigen beteiligen. Porsche hält 50,8 Prozent der Stimmrechte an VW. Der Konzern hatte sich mit der Übernahme allerdings verhoben und sucht dringend nach Kapitalgebern. Parallel verhandelt Porsche-Chef Wiedeking auch mit dem Emirat Katar über verschiedene Möglichkeiten eines Einstiegs.

Möglich sei auch, dass Daimler Porsche ein Paket VW-Optionen abnehme, erfuhr manager-magazin.de aus den Finanzkreisen. Über die Optionen hat sich Porsche die Möglichkeit gesichert, weitere rund 25 Prozent der Volkswagen-Aktien zu einem festgesetzten Kurs zu kaufen. Porsche fehlt aber das Geld, die Optionen aufzulösen und die Aktien zu bezahlen.

In der vergangenen Woche hatten sich führende Mitglieder der Familien Porsche und Piëch in Salzburg getroffen. Den Clans gehören 100 Prozent der Porsche-Stammaktien. Wiedeking bat die Familien um Zustimmung, einen Teil der Anteile an externe Investoren abzugeben. Er legte sich dabei nicht auf einen bestimmten Investor fest. Die Teilnehmer verweigerten aber zunächst ihre Zustimmung. Die Familien werden Anfang kommender Woche zu einem weiteren Treffen zusammen kommen.

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