8.30 Uhr: Die Bundesregierung erreicht nach einem Bericht des "Handelsblatt" eine neue Flut an Hilfsanträgen von finanziell angeschlagenen Unternehmen. Innerhalb von nur einer Woche stieg demnach allein das Volumen von Kreditanträgen bei der KfW Bankengruppe um mehr als 500 Millionen Euro auf 6,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig kletterte die Summe von angefragten und beantragten Großbürgschaften auf mehr als 7 Milliarden Euro.
8 Uhr: Kursverluste in weiten Teilen Asiens: In Tokio schloss der Nikkei-Index
7.50 Uhr: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat vor einem weltweiten Oligopol bei den Kreditinstitutenund daraus entstehenden Systemrisiken gewarnt. "Es wird nach der Krise einige große Banken geben, die sich den globalen Kuchen aufteilen - dadurch gibt es die Gefahr von oligopolistischen Strukturen", sagte Ackermann laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" . Diese seien gefährlich, wenn sie zusammenbrechen.
7.20 Uhr: Die Weltbank hat ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum in China nach oben korrigiert. Angesichts eines durch das 590-Milliarden-Dollar-Programm der Regierung angekurbelte "beachtliche" Wachstum gehe man nun von einer Zunahme in Höhe von 7,2 Prozent im laufenden Jahr aus, teilte die Weltbank am Donnerstag in Peking in ihrem Quartalsbericht für China mit. Im letzten Bericht war man noch von 6,5 Prozent Wachstum ausgegangen.
6.35 Uhr: Der Abschwung der Stahlindustrie ist aus Sicht des Stahlhändlers Klöckner & Co zum Ende gekommen. "Auf der Mengenseite sehen wir eine Bodenbildung und auf der Preisseite haben wir im Mai erste Erhöhungen gesehen", sagte Vorstandschef Thomas Ludwig dem "Handelsblatt". Das Schlimmste sei damit vorüber. Für die zweite Jahreshälfte rechne Ludwig nun mit einer Erholung, allerdings würden die alten Rekordstände nicht erreicht.
6.15 Uhr: Die Gläubigerbanken von HeidelbergCement
wollen Kreisen zufolge dem angeschlagenen Bauzulieferer einen Milliardenkredit gewähren. Die Banken seien bereit, der geplanten Umschuldung in Höhe von neun Milliarden Euro zuzustimmen, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen am Mittwoch zu Reuters. "Die Restrukturierung dürfte sehr wahrscheinlich klappen, die Banken sind alle dabei", sagte ein Banker. Damit werde die Laufzeit der Bankverbindlichkeiten bis zum Dezember 2011 verlängert. HeidelbergCement könne damit auch eine Brückenfinanzierung zurückzahlen, die am 18. Juni ausläuft.
4 Uhr:
Zehn große Banken in den USA haben nach Angaben vom Mittwoch insgesamt 68 Milliarden Dollar (49 Milliarden Euro) aus dem Bankenrettungspaket der Regierung zurückgezahlt. Darunter waren unter anderem JPMorgan Chase, Morgan Stanley
, Goldman Sachs
und American Express
. Die US-Regierung hatte das Programm im vergangenen Oktober aufgelegt, um die Folgen der weltweiten Finanzkrise einzudämmen.
manager-magazin.de mit Material der Nachrichtenagenturen
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