22.57 Uhr: Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres unter dem Strich einen höheren Verlust erzielt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Netto-Ergebnis im ersten Quartal liege bei Minus 88,4 Millionen Euro (Vorjahr -59,6 Mio. Euro), teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Der Konzernumsatz sei jedoch trotz einer ungünstigen Branchenkonjunktur und des Fehlen des Osterreiseverkehrs, der in diesem Jahr in das zweite Quartal falle, gestiegen. Er lag mit 661,2 Millionen Euro um 1,2 Prozent höher als im Vorjahr.
21.16 Uhr: Kräftige Aufschläge am Aktienmarkt haben am Dienstag auch dem Ölpreis geholfen. Der Julikontrakt auf ein Barrel Light Sweet Crude verteuerte sich um 1,16 US-Dollar oder 1,9 Prozent auf 62,45 Dollar und markierte damit ein neues Jahresschlusshoch. Das Verlaufs- und neue Jahreshoch wurde bei 62,50 US-Dollar markiert. Grund für die Rally bei Aktien war das unerwartet gut ausgefallene Verbrauchervertrauen,
19.26 Uhr: Der als Alternative zu den G20-Treffen geplante UN-Gipfel zur Wirtschafts- und Finanzkrise ist um drei Wochen auf den 24. bis 26. Juni verschoben worden. Das beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York am Dienstag per Konsens. Ihr Präsident, Miguel d'Escoto Brockmann, hatte den Aufschub vorgeschlagen, nachdem einige Mitgliedsländer um mehr Zeit für die Ausarbeitung des Abschlussdokuments gebeten hatten.
18.15 Uhr: Das wichtigste deutsche Börsenbarometer Dax
schaffte heute ein Plus von 1,37 Prozent auf 4985,60 Punkte, obwohl es
zeitweise mehr als 2 Prozent unter dem Vortagesstand gelegen hatte. Der Technologieindex TecDax
gewann ebenfalls, und zwar 0,56 Prozent auf 630,24 Zähler. Dagegen verlor der MDax
der mittelgroßen Unternehmen 0,59 Prozent auf 5750,72 Zähler.
17.45 Uhr: Der größte deutsche private Krankenversicherer Debeka hat die Finanzkrise im vergangenen Jahr zu spüren bekommen. Die Kapitalerträge des Koblenzer Versicherers sanken erstmals in diesem Jahrzehnt um 15,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, wie Vorstandschef Uwe Laue am Dienstag sagte - trotz einer sehr vorsichtigen Anlagestrategie. Die Debeka hatte in Zeiten des Börsenbooms mit einer Aktienquote von weniger als einem Prozent von sich reden gemacht, als in der Branche noch zweistellige Quoten üblich waren.
17.30 Uhr: Die Elektroindustrie in Ostdeutschland glaubt der Wirtschaftskrise trotzen zu können. "Fast alle Elektrounternehmen werden das Jahr überstehen, wenn die Krise andauert", sagte der regionale Geschäftsführer des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, Andreas Budde, in Berlin. Zwar seien die Zahlen immer noch miserabel, aber die Abwärtsbewegung habe sich deutlich verlangsamt. 30 bis 40 Prozent der Mitarbeiter seien inzwischen von Kurzarbeit betroffen, Entlassungen in größerem Umfang habe es noch nicht gegeben.
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