Von Henrik Müller und Christian Rickens
Derzeit grassiert wieder mal der Protektionismus. In der Not schützen Regierungen jeweils ihre heimische Wirtschaft, auch wenn sie bei den G20-Gipfeln versprochen haben, die Märkte offen zu halten. Die Mehrheit der von BCG befragten Manager hält weitere Erschwerungen im internationalen Handel für wahrscheinlich. Interessanterweise sind insbesondere Befragte aus den bisherigen Defizitländern wie den USA dieser Meinung.
Das BCG-Team hat sich für manager magazin der Frage, welche Branchen von Abschottung bedroht sind, auch analytisch gewidmet. Die politische Ökonomie des Protektionismus legt dabei zwei Einflussgrößen nahe:
Industrie 2015
Schon jetzt trifft die Weltrezession deutsche Vorzeigebranchen hart. Doch das Schlimmste kommt noch: Eine Exklusivstudie zeigt, dass eine dramatische Strukturkrise bevorsteht. Lesen Sie die große Analyse im aktuellen manager magazin, Heft 5/2009, ab Seite 84.
Nach dieser Systematik ist insbesondere die Autobranche - relativ homogene Produkte, viel Jobs in Gefahr - anfällig für Protektionismus. Auch die Basischemie oder die Stahlerzeugung. Die Grafik zeigt exemplarisch einige Industriebranchen.
Die detaillierten Ergebnisse für die einzelnen Branchen veröffentlicht das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe 5/2009, die seit Freitag (24. April) im Handel erhältlich ist. Kernergebnisse der Umfrage stellt manager-magazin.de auf den nächsten Seiten vor.
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