Opel-Händler streben Beteiligung an
Europas Opel-Händler streben unterdessen eine Beteiligung von bis zu 20 Prozent an dem angeschlagenen Autobauer an. "Wir könnten uns einen Anteil von 10 bis 20 Prozent vorstellen", sagte der Vize-Präsident der europäische Händlerorganisation EURODA, Albert Still, am Mittwoch in Frankfurt. Wie viel es letztlich werde, hänge aber auch von der Kapitalausstattung der neuen Gesellschaft ab.
Opel bemüht sich um mehr Unabhängigkeit von seiner kriselnden Konzernmutter, dem US-Autoriesen General Motors. Gedacht ist an eine eigenständige europäische Gesellschaft. Opel hat auch in Kaiserslautern ein Werk.
Verhandlungen über Staatshilfen gehen weiter
GM hatte jüngst in den USA seinen Sanierungsplan vorgestellt. Weltweit will der Autobauer 47.000 Stellen streichen - das wäre etwa jeder fünfte Arbeitsplatz bei weltweit 245.000 Beschäftigten. Außerhalb der USA sind 26.000 Stellen betroffen. Zudem braucht der einst größte Autokonzern der Welt weitere Staatshilfen, um über die Runden zu kommen.
Außerdem sollen fünf US-Werke geschlossen werden. Die Marken Saab in Schweden sowie Hummer und Saturn in den USA stehen zum Verkauf.
Auch in Deutschland gingen die Gespräche über Staatshilfen weiter, teilte GM mit. Opel hatte bereits im November eine Bürgschaft von Bund und Ländern über rund zwei Milliarden Euro beantragt, um sich für eine mögliche Insolvenz der Mutter zur rüsten.
manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters
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