7.36 Uhr: Die Börsen in Fernost haben sich am Donnerstag uneinheitlich präsentiert. In Tokio beflügelten Kursgewinne bei Exportwerten den Handel, die von einem schwachen Yen profitierten. Die Gewinne wurden allerdings begrenzt durch anhaltende Sorgen über eine Verschärfung der Rezession in der Heimat und in den USA. In Tokio gewann der 225 Werte umfassende Nikkei
0,3 Prozent auf 7557 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index schloss ebenfalls 0,3 Prozent im Plus bei 751 Zählern.
7.19 Uhr: Der zu Fresenius
gehörende Dialysespezialist Fresenius Medical Care
hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Rekordwerte eingefahren und Umsatz und Ergebnis gesteigert. Das operative Ergebnis (Ebit) habe sich 2008 um 6 Prozent auf 1,672 Milliarden Dollar erhöht, wie der im Dax notierte Konzern am Donnerstag mitteilte. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1,68 Milliarden Dollar gerechnet.
7.12 Uhr: Der zweitgrößte europäische Versicherer Axa
hat 2008 einen Gewinneinbruch verzeichnet, dabei dennoch mehr verdient als vom Markt erwartet. Der Überschuss sei um 83 Prozent auf 923 Millionen Euro gesunken, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in Paris mit.
6.55 Uhr: Die japanische Zentralbank hat den Leitzins unverändert bei 0,1 Prozent belassen. Das beschloss der geldpolitische Rat der Bank von Japan am Donnerstag nach einem zweitägigen Treffen. Die Zentralbank hatte im Dezember den Leitzins von 0,3 Prozent auf 0,1 Prozent gesenkt.
6.37 Uhr: Der Chef des Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, hat die Bundesregierung davor gewarnt, weitere Konjunkturpakete aufzulegen, falls es in absehbarer Zeit nicht wieder zu einem Aufschwung kommt.
Solche staatlich finanzierten Programme wirkten "wie starker Kaffee", sagte er der "Westdeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Er tut kurzfristig gut, ist aber ungesund, wenn man zuviel davon trinkt." Wenn aus der akuten eine chronische Krise werde, gebe es nur noch die Möglichkeit, auf langfristige Strukturreformen zu setzen und abzuwarten.
1.56 Uhr: Kursgewinne bei Exportwerten haben am Donnerstag den Handel an der Tokioter Börse beflügelt. Der 225 Werte umfassende Nikkei
legte im Verlauf um 0,7 Prozent auf 7588 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index rückte um 0,4 Prozent auf 752 Zähler vor.
Auf den Kauflisten der Börsianer standen die Anteilsscheine von exportorientierten Unternehmen wie Honda
. Die Aktie des japanischen Autobauers profitierte von der Abschwächung der Landeswährung Yen zum Dollar und verteuerte sich um 2,2 Prozent. Gefragt waren ebenfalls Hochtechnologiewerte. Die Dividendenpapiere des Druckerhersteller Kyocera
zogen um 1,6 Prozent an. Händler begründeten die Kursaufschläge mit Schnäppchenkäufen.
manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen
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